Kommt die nächste Generation der Mercedes A-Klasse mit italienischer Unterstützung? Wenn es nach Fiat-Chef Luca Cordero di Montezemolo geht, sollen beide Unternehmen künftig zusammen arbeiten. Er bestätigte in Mailand Gespräche mit Daimler über eine mögliche Partnerschaft für die Entwicklung der Mercedes A- und B-Klasse. Den Italienern steht allerdings ein mächtiger Konkurrent im Weg: Auch mit BMW verhandelt Daimler über einen Plattformtausch. Dann würde die künftige A-Klasse auf der Mini-Basis rollen. Das würde sich auch mit den Plänen ergänzen, gemeinsam mit BMW und Peugeot Motoren mit kleinem Hubraum zu entwickeln. Diesen Vorschlag hatte PSA-Chef Christian Streiff erst kürzlich unterbreitet und stieß damit auch auf Zustimmung bei BMW. Daimler-Chef Dieter Zetsche hält sich allerdings weiter bedeckt. Er kommentierte weder die Verhandlungen mit Fiat noch mit BMW oder PSA.