Finale 4x4 Challenge 2007
Mit allen Wassern gewaschen

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Finale der 4x4 Challenge von AUTO BILD und Nissan: Im Wüstenstaat Oman kämpfen vier Frauen und acht Männer um den Titel 2007 – und gegen die Extreme.
Wenn du hier unten bestehen willst, dann musst du anders denken als zu Hause. Du darfst nicht auf die Nacht hoffen, um der Hitze zu entkommen, denn nachts ist es fast genauso warm wie am Tag. Du kannst dich nicht im Meer abkühlen, denn das Wasser hat meistens über 30 Grad. Und du brauchst gar nicht hinhören, wenn man dir erzählt, es seien 38 Grad im Schatten, denn es gibt keinen Schatten. Nein, um hier zu bestehen, hilft nur eines: Du musst mit allen Wassern gewaschen sein. Willkommen in Oman, willkommen bei einer der härtesten Prüfungen der Auto-Welt: dem Finale der 4x4 Challenge von AUTO BILD und Nissan. Acht Männer und vier Frauen treten an, es sind die Sieger der Vorrunden in Arosa, Erzberg und Kallinchen. Zähe, durchtrainierte Menschen, die nicht lange reden, sondern anpacken. Gitti Köck zum Beispiel, 37 Jahre alt, vom Selbstverständnis her Powerfrau. War als Snowboarderin bei den olympischen Spielen in Nagano dabei und hat Bronze mit nach Hause gebracht. Jetzt will sie wieder Edelmetall gewinnen: einen Nissan X-Trail, den ersten Preis der 4x4 Challenge.

Bild: Markus Heimbach

Bild: Markus Heimbach
Anhand von GPS-Koordinaten müssen die Teilnehmer eine Schatzkiste im Meer finden und diese mit Hilfe eines Pathfinders an Land zerren. Keine leichte Aufgabe, denn in Wahrheit ist die Truhe weder mit Gold noch mit Diamanten gefüllt, sondern schlicht mit nassem, schwerem Sand. Und vor allem: Es wartet danach immer noch eine letzte, besonders harte Aufgabe auf die Teams. Beim "Beach Kayak" müssen sie erst einen Kajak am Pick-Up durch einen Pylonenkurs ziehen – und dann die gesamte Strecke im Wasser zurückpaddeln. Dummerweise kommt gerade jetzt auch noch ein heftiger Gegenwind auf. Würden die anderen nicht so laut anfeuern, wäre nicht das Ziel so greifbar nah vor Augen, wer weiß, ob bei all den Strapazen nicht der eine oder andere Teilnehmer aufgegeben hätte. Hat aber keiner – und nur das zählt am Ende.

Bild: Markus Heimbach
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