Flughafenfahrzeuge: Vorstellung
Das sind die Helden des Rollfelds

Auf den Flughäfen dieser Welt tummeln sich die unterschiedlichsten Fahrzeuge, ohne die ein reibungsloser Flugverkehr nicht möglich wäre. Wir zeigen Ihnen die Schlepper, Follow-me-cars und XXL-Löschfahrzeuge.
- Lukas Hambrecht
Jeder, der nicht allzu oft fliegt, kennt das. Vor dem Boarding drücken wir uns an der Panoramascheibe im Terminal die Nase platt und versuchen einen Blick auf das eilige Treiben der Bodentruppen zu erhaschen. Wir staunen über das perfekte Zusammenspiel von Flugzeugschleppern, Lotsen und Versorgungsteams. Da wird betankt, gecheckt, be- und entladen und mal eben der Alu-Body des A 380 auf Hochglanz poliert. Alles im Rekordtempo. Viele verschiedene Fahrzeuge wuseln da herum, die es so auch nur auf dem Flughafen gibt. Grund genug, diese heimlichen Helden mal vorzustellen.
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Klar, Boeing 747 und Co. bleiben die ewigen Stars des Rollfelds. Doch wussten sie, dass ein Flughafenschlepper mehr Pferdestärken von seinen zwei Kurbelwellen schüttelt als ein Bugatti Veyron Supersport? Zwei Achtzylinder-Dieselmotoren mit je 16 Litern Hubraum sind nötig, um einen Jumbo in die Parkposition zu schleppen. Oben in der Bildergalerie sagen wir Ihnen, wie der Tomatensaft in die Kabine kommt oder wie viel PS ein Flugzeugschlepper hat.
Flughafenfahrzeuge

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Auf Mega-Airports wie dem Frankfurter Flughafen starten und landen jeden Tag über 1000 Flugzeuge. Damit alles glatt läuft, sind viele rollende Helfer gefragt, die schleppen, lotsen und löschen. Letzteres zum Glück eher selten.
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Der Mulag Comet ist ein wahres Multitalent, auch wenn man ihm das nicht ansieht. Der kleine Allzweck-Traktor schleppt Gerätschaften, Gepäckwagen – oder ein ganzes Flugzeug. Der Comet ...
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... ist der stärkste Flugzeugschlepper von Mulag. Ein 140 PS starker Dieselmotor befeuert den Zwölftonner, der mithilfe einer Schleppstange die Boeing der Air Berlin in die Haltebucht zieht.
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Früher hat Mulag (Motor-Universal-Lasten-Arbeitsgerät) auch mal Landmaschinen gebaut. Die Zeiten sind vorbei. Heute montiert die Mannschaft im Schwarzwald nur noch Spezialgerät – hauptsächlich für den Flughafenbedarf.
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Goldhofer ist einer der weltweit führenden Hersteller von stangenlosen Flugzeugschleppern. Diese kraftstrotzenden Flachmänner nehmen das Bugrad des Flugzeuges auf – das spart den zusätzlichen Bremser im Cockpit. Und sie sind schnell unterwegs: Bis zu 30 km/h sind möglich.
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Rollator für Jumbos: Goldhofer bietet außerdem spezielle Lösungen für die Flugzeugbergung an. Das ARTS-1/2 kann bei Bedarf ein defektes Fahrwerk ersetzen und ist für verschiedene Flugzeugtypen bis zum Airbus A 380 erhältlich.
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Der "kleine" Goldhofer AST-3 ist für Flugzeugbewegungen bis zu 220 Tonnen zugelassen. Airbus A 320 und Boeing 767 sind kein Problem. Den AST-3 gibt es mit 140 und 210 PS, mit und ohne Allradantrieb.
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Die großen Schlepper der Baureihe AST-1 mit Sechszylinder-Diesel leisten mindestens 490 PS: Bei den üppigsten Motorisierungen (16 Liter Hubraum!) wird selbst ein Bugatti Veyron blass vor Neid. Doch im Gegensatz zum rasenden Stück Handseife aus Molsheim braucht der Goldhofer die Power wirklich, sonst rollt der Airbus A 380 nicht vom Fleck.
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Mit der Kraft der zwei Herzen: Der sechsrädrige AST-1 X 1360 ist der größte Flugzeugschlepper von Goldhofer. Sein Name ist Programm: Bis zu 1360 PS sind möglich – dank zweier V8-Diesel von Deutz. Ist der Jumbo erst einmal eingeklinkt, zieht der AST-1 ihn überall hin.
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Wer den mächtigsten Mann der Welt abschleppt, landet in den Klatschspalten – im besten Fall. Nicht so der Fahrer des GHH AM500. Im Rahmen des G8-Gipfels in Rostock durfte er sich die berühmte Maschine des US-Präsidenten, die Air Force One, hinter den Karren spannen.
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Wie kommt eigentlich das Kerosin in die Flugzeugtanks? Auf großen Airports kommt der Treibstoff oft aus unterirdischen Rohrleitungen. Und wenn nicht: Lkw mit Niederflur-Kabine wie dieser Mercedes-Benz Econic eignen sich perfekt zur Flugzeugbetankung, weil sie die Tragflächen unterfahren können ohne was kaputt zu machen.
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Hunger hatten wir im Flugzeug alle schon einmal. Und so kommen der Tomatensaft und das Hühnerfrikassee an Board: Dank Hubarbeitsbühnen kann die Übergabe der Fluggastverpflegung schnell und unkompliziert in schwindelerregender Höhe stattfinden.
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Ein Jumbo bekommt den Rumpf geschrubbt: Die computergesteuerte Flugzeugwaschanlage Skywash von Putzmeister kann verschiedene Flugzeugtypen unterscheiden und muss nur vier Mal umrangieren, um der Boeing 747 den gewünschten Glanz zu verleihen.
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Immer gelb-schwarz kariert: Follow-me-Cars wie diese Mercedes-Benz B-Klasse führen die Maschinen in ihre Parkpositionen. Auf großen Flughäfen sind sie Pflicht, damit sich ortsunkundige Piloten nicht verirren. Mit im Auto: ein Einwinker, der den Piloten beim exakten Rangieren unterstützt.
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Smart mit Lichtgeweih: Verschiedene Flughäfen setzen den wendigen City-Flitzer als Follow-me-Car ein. Das Foto zeigt einen Smart fortwo der Vorfeldaufsicht bei seiner Lotsen-Arbeit auf dem Stuttgarter Flughafen. Die Schwaben schätzen die Wirtschaftlichkeit des Kleinen. Dass es auch anders geht, beweist der nächste Kandidat.
Bild: Flughafen Stuttgart

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Gelb-schwarzer Renner: Auf dem Flughafen Hannover-Langenhagen müssen die Piloten einem Porsche Cayman folgen. Ob die Marshalls schon einmal die 265 km/h Spitze des Schwaben-Sportlers ausgetestet haben ist fraglich. Die 3,8 Kilometer lange Startbahn bietet sich dazu an.
Bild: Flughafen Hannover

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Räntängtäng: Während die meisten DDR-Bürger nach dem Mauerfall ganz schnell West-Autos kauften und Trabi, Wartburg und Co. auf dem Schrott landeten, blieb dieser 601 bis ins neue Jahrtausend im Dienst. Heute steht er im Museum des Flughafens Altenburg-Nobitz.
Bild: Flughafen Altenburg-Nobitz

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Um eine vier Kilometer lange Startbahn in wenigen Minuten von Schnee zu befreien, braucht es schweres Gerät mit ganz besonderen Eigenschaften. Kehrblas-Kombinationen wie dieser Mercedes Actros fungieren einerseit als Schneeschieber und tauen gleichzeitig die Eisschicht an.
Bild: Werk

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Geräteträger wie dieser Sprühwagen auf Basis des Unimog von Mercedes-Benz setzen die Flughäfen zur Enteisung von Start- und Landebahnen ein. Schon geringste Verzögerungen des Flugbetriebs bei Schneefall kosten bares Geld.
Bild: Werk

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Es muss nicht immer XXL sein: Die Multicar-Flughafenschlepper eigenen sich als Zugfahrzeug für Gepäckwägen oder als Geräteträger. So hat er sich im Flughafenbetrieb auch als Reinigungsfahrzeug bewährt.
Bild: Werk

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Wenn mal keine Fluggastbrücke direkt vom Terminal ins Flugzeug führt, dann kommen die fahrbaren Fluggastreppen wie die Jet Step von Kahlbacher zum Einsatz. Flughafenbusse transportieren die Reisenden aufs Rollfeld.
Bild: Werk

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Das Flughafenpersonal legt jeden einzelnen Koffer einzeln auf das fahrbare Gepäckförderband von Mulag, das gleichzeitig als Zugmaschine für die Gepäckwagen fungiert.
Bild: Werk

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Sperrige Güter und Container werden mit speziellen Palettenwägen zum Flugzeug transportiert. Die Fahrerkabine ist auf Wunsch klimatisiert und schallgedämpft. Der Mulag Pulsar 7 Sideloader kann seiner Fracht nicht nur längs- sondern auch linksseitig abladen.
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Um höhere Ladeluken erreichen zu können, gibt es die Palettenwägen auch mit Hubbühne. Im Fachjargon heißen sie dann "High Loader". Der Mulag Pulsar 14 LT mit 87 PS starkem Dieselmotor hat eine maximale Ladekapazität von sage und schreibe 14 Tonnen.
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Extrem niedriger Einstieg, viel Glas: Oft kann ein Flugzeug nicht direkt vom Terminal aus bestiegen werden. Dann kommen die Vorfeldbusse zum Einsatz. Sie bringen die Passagiere direkt aufs Rollfeld, wo ihre Maschine wartet.
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Die MAN-Tochter Neoplan ist Vorreiter beim Bau von Vorfeldbussen. Zur optimalen Raumausnutzung gibt es im futuristisch anmutenden Vorfeldbus, im Bild die Baureihe 90 von Neoplan, kaum Sitzplätze. Die meisten der 130 Passagiere müssen stehen.
Bild: Werk

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Krass: In den 80ern baute Neoplan die Galaxy Lounge, einen zweigeschössigen Vorfeldbus mit Platz für über 300 Personen und einer Brücke für den direkten Einstieg ins Flugzeug. Neoplan fertigte den größten Omnibus aller Zeiten für einen Flughafen in Saudi-Arabien.
Bild: Werk

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Die kommen wenn's brennt: Der MAN-Zwölfzylinder des Ziegler Z8 leistet 1000 PS, die ein automatisches Sechsganggetriebe an alle acht Räder überträgt. 10.000 Liter Wasser kann die Pumpe des Z8 in der Minute fördern. Die Pistole am Löscharm (Snoozle) taugt für "nur" 2200 l/min, ...
Bild: Werk

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... der Hauptwerfer liefert immerhin 5675 l/min bei zehn bar Druck. Nach kürzester Zeit muss der Ziegler eine H2O-Tankstelle anfahren. Der Snoozle kann per Joystick bequem vom Fahrer- oder Beifahrersitz aus bedient werden. Optional erhältlich: die Wärmebild-Kamera am Löscharm (Foto).
Bild: Lars Hänsch

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Kommando-Zentrale mit 10-Zoll-Bildschirm. Gefühlt gibt sich der Z8 so unkapriziös wie ein Toyota Corolla. Trotz der vielen Schalter und Knöpfe sind die wesentlichen Funktionen im Ziegler-Cockpit schlicht und einfach selbsterklärend. Die Türen öffnen mit Druckluft-Hilfe.
Bild: Lars Hänsch

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Die Werkfeuerwehr des Hamburger Flughafens verfügt über eine Flotte von vier Ziegler Z8.
Bild: Lars Hänsch

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Für den Stadtverkehr taugt der Z8 nicht: Der achträdrige Quader ist 12 Meter lang, drei Meter breit und 3,8 Meter hoch.
Bild: Lars Hänsch

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1862 beginnt Albert Ziegler mit der Ausrüstung von Feuerwehren. An fünf Webstühlen entstehen damals Schläuche für umliegende Feuerwachen. Heute fertigt Ziegler neben Standard-Feuerwehren auf MAN und Mercedes-Basis auch Spezialgeräte wie den Z8.
Bild: Werk

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Pünklich zur Einweihung der neuen Nordwest-Landebahn liefert Ziegler sechs Z8 XXL an den Frankfurter Flughafen aus. Die zwei V8-Motoren des XXL leisten zusammen 1400 PS und lassen den Z8 aus dem Stand in 21 Sekunden auf 80 km/h sprinten. Die Löschpumpe verfügt über einen seperaten Motor mit 480 PS.
Bild: Werk

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Fängt mal eine Turbine Feuer, ist der Oshkosh Striker sofort zur Stelle. Oshkosh hat sich auf Militär- und Flugfeldlöschfahrzeuge spezialisiert und ist nebenbei auch noch der Name des Firmensitzes, einem Städtchen im US-Bundesstaat Wisconsin.
Bild: Werk

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Der kleinste Striker ist der 1500 mit zwei Achsen. Sein Löschtank fasst 1500 Gallonen Löschwasser, das sind 5678 Liter. Fünf Firefighter haben im 1500 Platz, der Fahrer sitzt mittig. Der Caterpillar C16-Diesel des Striker 1500 leistet 688 PS.
Bild: Werk

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Eine Kategorie höher: der Striker 3000. Er fasst über 11.000 Liter Löschwasser. Trotzdem beschleunigt er in nur 35 Sekunden auf 80 km/h. Die üppige Cockpitverglasung ist nötig, damit der Fahrer die ausgeprägte Handlichkeit des Kolosses auch nutzen kann.
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Dank 963 PS rast der martialisch anmutende Striker 4500 mit 17.000 Litern Wasser im Bauch 112 km/h schnell zum Einsatzort. Oshkosh hat in den USA eine lange Tradition.
Bild: Werk

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Die gelben Engel: die Striker-Flotte des Dallas/Fort Worth Airport bei Nacht. Die größten Flughäfen der USA vertrauen auf die Riesen aus dem Badger-State ("Dachs-Staat", aufgrund der vielen Bergarbeiter) Wisconsin.
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Spy Shots aus der Area 51? Nein, hier ist kein Raumschiff gelandet. 2010 stellt Oshkosh den New Striker vor. Er ist schneller und, auch wenn es paradox klingt, leichtfüßiger als sein Vorgänger. Oshkosh arbeitete bei der Entwicklung eng mit erfahrenen Feuerwehrleuten zusammen.
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Der Rosenbauer Panther hat ein Abonnement auf den ersten Platz in den Charts der Flughafenfeuerwehren. Für sein futuristisches Styling erhielt er schon einen Designpreis. Der Österreichische Feuerwehrautobauer hat eine lange Historie in seinem Metier. Bereits im Jahr 1920 ...
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... entsteht dieses Löschautomobil auf dem Chassis eines Gräf&Stift. Pumpleistung: 1000 Liter in der Minute. Johann Rosenbauer stattete Feuerwachen bereits seit 1866 aus. Zum Beispiel mit auf Kutschen montierten Schiebeleitern.
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Panther und Simba entstehen heute auf Titan-Chassis. In der Frühgeschichte von Rosenbauer variieren die Basis-Fahrzeuge von Austro Fiat über Opel und Perl bis hin zu Steyr. 1955 entsteht dieses Tanklöschfahrzeug auf Borgward-Basis.
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1975 baut Rosenbauer das Tanklöschfahrzeug "FOAMATIC" für den Flughafen Düsseldorf. Bereits zehn Jahre zuvor baut Rosenbauer schweren Mercedes-Benz Typ 1113 zu großen Groß-Flughafen-Feuerwehren um und liefert sie unter anderem an den Flughafen Tunis.
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Nein, das hier ist keine schlechte Science Fiction sondern ab 1980 ganz normaler Flughafen-Alltag. Der Simba 6x6 ist für Rosenbauer ein ganz großer Schritt. Vielleicht erinnert der Dress der Besatzung deshalb auch an die Mondlandung von Apollo 11.
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In den 1980ern bringt Rosenbauer den Simba 8x8. Er ist perfekt auf die Anforderungen seines Haupteinsatzgebietes zugeschnitten: den Frankfurter Flughafen. Simba ist Swahili und bedeutet "Löwe". Denkt angesichts dieses 1250-PS-Monsters tatsächlich noch jemand an putzige Zeichentrick-Tierchen?
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1998 bringt Rosenbauer den Panther 8x8. Die Panther-Baureihe hat sich mittlerweile zum erfolgreichsten Flugfeldlöschfahrzeug der Welt gemausert. Der österreichische Hersteller ist heute Weltmarktführer und ....
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... liefert seine Spezielkonstruktionen bis nach Dubai oder Kuala Lumpur. Der dreiachsige Panther 6x6 kann seine 12.500 Liter Löschwasser entweder über eine Kanone auf dem Dach oder am Bug verspritzen.
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Front- und Dachspritze eines 6x6 in Aktion. Wie der Ziegler Z8 verfügt auch der Panther über Wasserdüsen am Unterboden. Die sind nicht für die wöchentliche Unterbodenwäsche da sondern ermöglichen es dem Panther, über brennende Flächen zu fahren.
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Der Löscharm des Panther 8x8 ragt bis zu 15 Meter hoch in den Himmel. Mit seiner Hilfe kann die Löschlanze in das Innere eines havarierten Flugzeugs eindringen. Außerdem ist eine Infrarot-Kamera montiert. Den CA07 ...
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... treiben zwei 633 PS starke Caterpillar-Motoren an. Eine zusätzlicher Motor für die Pumpe ist somit überflüssig.
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Im Jahr 2003 lanciert Rosenbauer die überarbeitete, zweite Generation des Simba 8x8. 11,5 Meter lang, 1250 PS stark, 45 Tonnen schwer. Neben einem riesigen Wassertank führt der Simba auch noch zwei Tonnen Löschpulver und 1200 Liter Löschschaum mit sich.
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34 Liter Hubraum: Der Turbodiesel des Simba schöpft aus dem Vollen und gibt seine Kraft an ein automatisches Vierganggetriebe ab. Alle acht Räder werden angetrieben. Kommt der Simba am Einsatzort an, ist er sofort einsatzbereit.
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Der "Snoozle", oder einfach nur Löscharm, lässt sich ganz unkompliziert per Joystick bedienen – bis zu 15 Meter hoch. Seine 12.500 Liter Löschwasser sind in wenigen Minuten verbraucht. Oft fährt die Hälfe der Fahrzeuge "Wasser holen", während die anderen den Brand löschen.
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Zwar sitzt hier nicht Darth Vader am Controller, dennoch: Das Simba-Cockpit erinnert an die Kommandobrücke eines Sternzerstörers. 140 km/h Spitze sind in der Liga der über 40 Tonnen schweren Landfahrzeuge fast schon Lichtgeschwindigkeit.
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In Deutschland setzen den Simba 8x8-HRET hauptsächlich die Großflughäfen Frankfurt am Main und München ein. Sie sind auch die Airports mit der höchsen Jumbo-Frequenz.
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Und noch ein Riesending: Der leitende Ingenieur der Faun GmbH muss eine Vorgeschichte beim dänischen Baustein-Gießer Lego gehabt haben. Anders ist der kantig-kühle Auftritt des Bayern nicht zu erlären. Das FLF 8000 des Lkw-Herstellers aus Mittelfranken gehörte...
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... zur Standard-Ausrüstung der Deutschen Luftwaffe. Inzwischen gehört Faun Japanern und baut nur noch Kräne, die Bundeswehr rüstet nach und nach auf Ziegler Z8 um. Das Foto zeigt eine Löschübung der Bundeswehr. Mit dabei: Ziegler Z8 (links) und ein Faun (rechts).
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