Ford Europa plant Serienproduktion seines ersten Elektroautos
Elektromobilität: Ford Europa nimmt Fahrt auf

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Ford Europa plant die Serienproduktion seines ersten Elektroautos im Juni nach achtmonatiger Verzögerung.
Bild: Ford
(dpa/AUTO BILD/KI) Nach einer Verzögerung von acht Monaten plant Ford Europa, die Serienproduktion seines ersten Elektroautos im Juni dieses Jahres aufzunehmen. Die ersten Fahrzeuge sollen im August an Kunden ausgeliefert werden, wie ein Sprecher des Unternehmens am Dienstag in Köln bekannt gab. Zuvor hatte der "Kölner Stadt-Anzeiger" darüber berichtet.
Ford ist im Bereich der Elektromobilität relativ spät dran und investiert insgesamt zwei Milliarden US-Dollar (1,8 Milliarden Euro) in den Umbau des Kölner Werks für die elektrische Zukunft. Der Ford Fiesta, ein klassischer Kleinwagen, musste dem neuen Elektromodell weichen, und die Produktion dieses Verbrennermodells wurde 2023 eingestellt.
Neuer Batterie-Standard sorgt für Verzögerung
Ursprünglich war geplant, den kompakten Geländewagen bereits Ende des letzten Jahres an die ersten Kunden auszuliefern. Aufgrund eines neuen Batterie-Standards kam es jedoch zu Verzögerungen. Dadurch wurde der ohnehin schon beträchtliche Vorsprung der Konkurrenz im Bereich der Elektroautos noch größer. Der Serienstart des zweiten Elektro-Modells der Kölner Ford-Werke ist für Ende dieses Jahres geplant.
Der Autokonzern hat seine Europazentrale in Köln, wo etwa 14.000 Mitarbeiter in den Bereichen Produktion, Entwicklung und anderen Bereichen tätig sind.
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