Ford Explorer 3.5 V6 XLT: Fahrbericht
US-Roadtrip im Reise-Riesen

Der Explorer mag endlose Highways genauso gern wie riesige Schlammlöcher. 1000 Kilometer quer durch Kalifornien und Nevada im drittgrößten SUV von Ford.
Bild: Werk
- Boris Pieritz
In Deutschland wäre er ein mächtiges Auto. Fast zu groß für unsere Standard-Garagen und Parkhäuser. In den USA ist der bullige Explorer mit seinen exakt fünf Metern Länge lediglich das drittgrößte SUV von Ford – hinter Expedition und Flex. Bis zu 2285 Liter Gepäck schluckt der Explorer, sieben Personen finden in ihm Platz. Leider sitzen die auf etwas zu weichen, nicht sonderlich ergonomischen Ledersitzen. Dafür ist sie Sitzposition sehr hoch und vermittelt ein erhabenes Gefühl. Aufgrund extrem breiter C- und D-Säulen ist die Rundumsicht sehr schlecht.
Leiser, antrittsstarker Sechszylinder mit 294 PS

Dank seines "Terrain Management System" wühlt sich der Explorer gekonnt durch den Schlamm
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In den Straßen von Las Vegas macht das dicke Ford-SUV mit seinem wuchtigen Grill eine gute Figur
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Innenraum: Weiche Kunststoffe statt hartes Plastik

Plastik ade! Im Innenraum warten Leder und weiche Kunststoffe auf die Passagiere
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Technische Daten Ford Explorer 3.5 XLT AWD: • 294 PS • V6 • Allradantrieb • Sechsgang-Automatik • 12,5 Liter/100km (Verbrauch laut Bordcomputer) • 346 Nm bei 4000 Umdrehungen • 2285 Liter maximales Ladevolumen • LBH 5,00/2,00/1,80 Meter • umgerechnet 24.260 Euro (Preis des getesteten Modells)/umgerechnet 22.000 Euro für die Basisversion.
Fazit
Wer einen USA-Urlaub plant, dabei viele Kilometer auf dem Highway abspulen und zugleich auch ein wenig Offroad-Abenteuer erleben will, kommt um den bulligen Ford Explorer nicht herum. Leiser Motor, gute Verarbeitung und ein sicheres Handling auf allen Belägen machen das US-SUV zu einer Allzweckwaffe. Für rund 200 Dollar für ein langes Wochenende bietet der Autovermieter Hertz den Explorer in den USA an.
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