Ford Explorer
Es nennt sich Facelift – äußerlich fährt der Ford Explorer allerdings so gut wie unverändert ins Jahr 2015.
Bild: Werk
Seit 25 Jahren rollt der Ford Explorer durch die Weiten der USA. Im Sommer 2015 kommt eine neue Auflage des SUV-Bestsellers angefahren. Premiere feiert das deutlich besser ausgestattete Facelift auf der LA Auto Show 2014.
Äußerlich hat sich die 2011 eingeführte Explorer-Generation nicht verändert – mal davon abgesehen, dass vorne und hinten jetzt Weitwinkel-Kameras mit eigenem Reinigungssystem sitzen. Wer mit dem Fuß unter dem Heck wedelt, öffnet die Kofferraumklappe, und aktive Kühlergrillklappen sorgen für optimale Belüftung und Aerodynamik. Auch in puncto Sicherheits-Features hat Ford dem Explorer so einiges spendiert: Ein besserer Parkassistent, eine adaptive Geschwindigkeitskontrolle, ein Spurhalteassistent, ein Tot-Winkel-Warner und ein Kollisionswarner mit Notbremsfunktion gehören vom ab Sommer 2015 zur Serienausstattung – zumindest in der neuen Variante Platinum, die die bisherigen Ausstattungslinien Base, XLT, Limited und Sport nach oben hin ergänzt.
Ford Explorer
"Nirvana"-Leder, gebürstetes Alu und glänzendes Eschenholz verbreiten Luxus-Atmosphäre.

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Der Explorer Platinum sei der hochwertigste und luxuriöseste Ford, den es jemals gab, sagt der Hersteller. Der Markt sei bereit dafür: "90 Prozent der Explorer Sport-Käufer haben die teuerste Ausstattung gewählt, die möglich war." Und so soll der edle Platinum mit "Nirvana"-Leder, gebürstetem Alu, glänzendem Eschenholz, beheizbarem Lederlenkrad, einem bei Ford neuen 10-Zoll-Display in der Instrumententafel, einem zweiteiligen Glasschiebedach und 500-Watt-Soundanlage die betuchteren Käufer begeistern.
Angetrieben wird der Ober-Explorer genau wie die Sport-Variante von einem 3,5-Liter-EcoBoost-V6 mit 370 PS und 475 Newtonmetern maximalem Drehmoment. Die drei günstigeren Ausstattungsvarianten Base, XLT und Limited fahren entweder mit dem "normalen" 3.5 V6 (295 PS, 345 Nm Drehmoment) oder dem neuen 2,3-Liter-EcoBoost Motor vor. Der ersetzt den bisherigen Zweiliter-Vierzylinder und soll nicht nur mehr leisten, sondern auch deutlich sparsamer sein als die alte Maschine. Zahlen nennt Ford hier noch nicht.
Wie gehabt gibt es vier Modi für alle Fälle: Normal, Schnee, Sand und Matsch. Der intelligente Allradantrieb lenkt die Kraft je nach Bedarf zu den vorderen und/oder hinteren 18-Zöllern. Optional (Serie bei Platinum) sind auch 20-Zöller erhältlich. Preise hat Ford noch nicht verraten.