Ford Galaxy im Panzerlook
Galaxy mit Geschütz

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Ein Brite ist auf einer deutschen Autobahn mit einem Ford Galaxy im Panzerlook gefahren. Die Polizei machte dem Spuk ein Ende.
(dpa) Einen Ford Galaxy im Panzer-Look hat die Polizei auf einer Autobahn bei Darmstadt gestoppt. Der Familienwagen war nich nur in Tarnfarben lackiert, er hatte auch eine Geschützattrappe auf dem Dach: Der Geschützturm war aus Sperrholzplatten zusammengezimmert, das Geschützrohr ein Regenrohr aus Plastik, wie die Polizei am 11. September 2013 mitteilte. Die Halterung war provisorisch, auch die Bremsen des Autos ließen zu wünschen übrig. Für den 26 Jahre alten Fahrer, der mit zwei Freunden an einer Rallye von London nach Prag teilnahm, war damit der Spaß vorbei. Ein Trost für sie: Sie hatten zu Beginn der Rallye den ersten Preis für das "originellste" Fahrzeug gewonnen.
Die Panzer von morgen

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Fast unsichtbar, hoch flexibel und vollgestopft mit Hightech – so sieht die Zukunft der Panzer aus. Neue Stahlkolosse für die USA, Russland, Polen, Frankreich, China und jetzt auch Indien! Der indische Kampfpanzer Arjun (benannt nach Arjuna, einer mythologische Gestalt des Hinduismus) gehört zu den modernsten Panzern der Welt. Nun zeigt ...

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... die indische Regierung den Prototypen der zweiten Generation. Gegenüber dem Vorgänger kann der Arjun Mk.II Raketen verschießen und mit seinen gewaltigen Schaufeln und Gabeln an der Front Minen zerstören. Zum besseren Schutz ...
Bild: Anirvan Shukla

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... der Besatzung (Kommandant, Fahrer, Ladeschütze und Richtschütze) wurde die Panzerung überarbeitet. Damit dürfte er die 68 Tonnen Kampfgewicht des Vorgängers übertreffen. Außerdem lässt sich ...
Bild: Anirvan Shukla

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... das Maschinengewehr jetzt fern steuern, wird aus dem Panzer-Inneren gelenkt. Neue Detektoren erkennen, wenn der Arjun angegriffen wird und ...
Bild: Anirvan Shukla

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... zünden dann rechtzeitig Täuschkörper, die aus Achtfach-Granatwerfer geschossen werden. Sie sollen Flugkörper vom Panzer ablenken. Mit seinem 1400 PS starken Diesel-Zehnzylinder ist der Arjun auf der Straße bis zu 58 km/h schnell. Im ...
Bild: Anirvan Shukla

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... Gelände schafft er 40 km/h. Der Verbrauch eines solchen Kolosses liegt schnell bei 400 Litern auf 100 Kilometer. Dank zweier Zusatztanks erhöht sich die Reichweite bei der zweiten Generation.
Bild: Anirvan Shukla

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Mit der optimierten hydropneumatischen Federung soll er sich noch besser durch Sand wühlen können.
Bild: Anirvan Shukla

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Die Auslieferung an die Armee könnte 2015 beginnen. Der künftige Arjun wird umgerechnet 4,4 Millionen Euro pro Stück kosten.
Bild: Anirvan Shukla

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Für den neuen Radpanzer ATOM arbeitetet das französische Rüstungsunternehmen Renault Truck zusammen mit der russischen ...

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... Firma Uralvagonzavod. Der 8,20 Meter lange, drei Meter hohe und 2,50 Meter breite Panzerwagen wiegt unter Gefechtsbedingungen bis zu 32 Tonnen. Elf Soldaten haben in seinem geschützten Inneren Platz. Dabei müssen allerdings drei ...

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... das Fahrzeug lenken und die Waffen bedienen. Die Reichweite der Kanone soll sechs Kilometer betragen. Die maximale Geschwindigkeit des 8x8-Panzer ...

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... wird mit 100 km/h angegeben. Die Reichweite des Fahrzeugs beträgt bis zu 750 Kilometer. Der russische Hersteller Uralvagonzavod zeigte den ATOM erstmals auf einer Rüstungsmesse zusammen mit weiteren zukünftigen Panzern, wie dem ...

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... Terminator 2. Kein Witz. Der Name ist – wie der Film mit Arnold Schwarzenegger – die Fortsetzung des Terminator 1. Der sogenannte Feuerunterstützungs-Panzer wiegt 44 Tonnen und schafft maximal 60 km/h. Uralvagonzavodeine baut außerdem den neuen ...

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... Gefechtspanzer der Russen, den Armata. Er soll 2015 auf den Markt kommen. Zur Zeit läuft die Erprobungsphase. Alles streng geheim. Angeblich zeigt dieses Bild die künftige Super-Waffe. Ob die bedrohlichen Panzer mit zwei Gatling-Kanonen echt oder nur Filmrequisiten sind, ist nicht bekannt. Gegen die Echtheit ...

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... spricht, dass der Armata – hier als Konzept-Zeichnung – weitaus flacher als sein Vorgänger, den ...

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... T-90, kommen wird. Der T-90 ist seit Anfang der Neunzigerjahre im Dienst und ist eine Weiterentwicklung des T-72. Mit dem Armata wird eine ...
Bild: dpa

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... komplett neue Plattfrom eingeführt. Uralwagonsavod hat kürzlich ein erstes Modell des zukünftigen Schwergewichts gezeigt. Davon lässt sich bereits einiges ableiten. Am Modell ...

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... sind im Detail die Winkelspiegel (blau, gelb) erkennbar. Demnach sitzen Kommandant, Fahrer und Richtschütze unter dem Turm. Zukünftig werden die Soldaten also nicht mehr aus den Luken heraus operieren, sondern alles aus dem sicheren Panzerinneren regeln.

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Außerdem wird angenommen, dass die Russen die Feuerkraft ihrer Panzer erheblich erhöhen. Neben den Russen, ...

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... rüsten auch die Türken auf. Der LAWC-T stellt die Vision eines leichten Waffenträgers dar. Er soll 25 Tonnen wiegen und mit diversen Türmen auszurüsten sein.

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Zwei Soldaten sollen ausreichen, um den kleinen Panzer zu bedienen. Drei weitere haben in ihm Platz. Ähnlich kompakt ist auch der türkische ...

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... ACV 30. Der 20 Tonnen schwere Panzer soll allerdings besser fürs Gelände geeignet sein. Mit 600 PS soll er eine Höchstgeschwindigkeit von 65 km/h erreichen. Kleine Panzer spielen auch bei ...

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... den Amerikanern in Zukunft eine Rolle. Das beweisen erste Bilder vom sogenannten Modular Vehicle Demonstrator (MVD) der US-Firma Tardoc. Der Robo Pod soll als Versorgungs-, Transport- und Unterstützungspanzer dienen.

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Mit einem geschätzten Auftragsvolumen von 600 Stück haben die Polen das größte europäische Panzer-Projekt am Start. Für das Vorhaben kooperieren sie mit dem britischen Rüstungs-Konzern BAE. Auf der Militärmesse MSPO 2013 präsentierten sie jetzt das PL-01 Concept.

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Der futuristische Panzer ist für eine Drei-Personen-Crew ausgelegt und verfügt über einen unbemannten Geschützturm der automatisch nachlädt. Dadurch ...

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... haben die Soldaten im Inneren mehr Platz, wie diese Grafik des Herstellers demonstriert. Die Besatzung besteht aus drei Crew-Mitgliedern: Kommandant, Fahrer und Schütze.

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Das Fahrzeug wird von einer sogenannten Multi-Layer-Keramik-Aramid-Panzerung geschützt, hält damit panzerbrechende Munition des Kalibers 30-40 Millimeter aus.

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Flanken und Rückseite können mit einer zusätzlichen Panzerung bestückt werden. Das Gesamtgewicht des sieben Meter langen, 3,8 Meter breiten und 2,8 Meter hohen Panzers liegt mit zusätzlicher Rüstung und Minenschutz bei 35 Tonnen. Die Hersteller ...

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... wollen allerdings noch zwei bis drei Tonnen einsparen. Das Chassis basiert auf dem schwedischen Panzer CV90. Der ...

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... gilt als zukunftsträchtigster Panzer von BAE. Der recht ...
Bild: Werk

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... flache CV-90 ist absolut flexibel und so als Schützenpanzer, Truppentransporter, Sanitätsfahrzeug oder Minenpanzer einsetzbar. Auch der zukünftige Polen-Panzer ...
Bild: Werk

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... wird eine Basis in der 25-Tonnen-Plus-Klasse darstellen, die für ...

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... Schützen-, Sanitäts-, ...

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... Transport-, Späh- und ...

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... Bergepanzer geeignet ist – ein Panzer für alles quasi. Das erinnert in der zivilen Welt an den Modulare Querbaukasten (MQB) von VW, der unter dem Golf, Skoda Octavia oder auch Audi A3 steckt. Doch nicht nur die Polen investieren in die Sicherheit ihrer Zukunft. China ...

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... – das Land mit dem weltweit zweitgrößten Militärhaushalt – hat seine Ausgaben um 7,8 Prozent auf geschätzte 166 Milliarden Dollar gesteigert. Da verwundert es nicht, ...

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... wenn das Gerücht umgeht, die Chinesen entwickeln einen neuen Panzer. "Erlkönig-Bilder" untermauern den Verdacht, dass die asiatische Panzer-Zukunft vor allem ...

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... leichtgewichtiger wird und sich am modernen westlichen Design orientiert. Im Vergleich zum Neuen, wirkt der ...

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... aktuelle Type 99 (Bild) klobig und veraltet. Er basiert auf dem russischen T-72, der mittlerweile zum alten Eisen gehört.

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Chinas Zukünftiger hat zwar noch keinen Namen, befindet sich laut Insidern allerdings im fortgeschrittenen Entwicklungsstadium.

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Die Amis wollen einen neuen Panzer für die Infanterie, mit genug Platz für neun Soldaten und die dreiköpfige Besatzung.
Bild: BAE Systems

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Damit soll die Lücke zwischen Schützenpanzer Bradley und ...

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... Kampfpanzer Abrams geschlossen werden.
Bild: dpa

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Mit 64 bis 88 Tonnen wird der Infanterie-Panzer der Zukunft der schwerste seiner Art in den USA. Einmal fertiggestellt, wäre er doppelt so schwer wie der Bradley und hätte die Ausmaße eines Abrams.
Bild: Werk

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Zugleich will man eine Plattform für Sanitäts-, Transport- und Spähpanzer entwickeln – wie bei den zukünftigen polnischen Panzern.
Bild: BAE Systems

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Optisch orientiert sich das neue Modell am Vorgänger, technisch soll aber alles neu werden.
Bild: BAE Systems

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So arbeitet man beispielsweise an einem Hybrid-Antrieb und verspricht sich viele Vorteile gegenüber den konventionellen Antrieben bei Panzern. So soll mit einem Hybrid-Antrieb die Drehzahl schneller erhöht werden, womit der Panzer reaktionsfähiger wird.

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Zudem steckt jede Menge neue Computer-Hightech an Bord. Die Soldaten sind so über das Fahrzeug im ständigen Datenaustausch mit der Kommandozentrale. Apropos Hightech: ...
Bild: BAE Systems

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... Wieder dient der Schwedenpanzer CV-90 als Vorbild. Er zeigt bereits jetzt einen weiteren spannenden Trend von BAE: Mit speziellen Platten auf dem Panzer, wird das Ketten-Fahrzeug "unsichtbar" für Nachtsichtgeräte.

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Das sogenannte Adaptive-System wird an die Außenhaut des Panzers angebracht. Im ...

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... Gelände erscheint es bei Tag nicht als die beste Tarnung. Doch ...

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... in der Dunkelheit wird einem Nachtsichtgerät die Silhouette ...

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... eines Autos oder eines anderen x-beliebiegen Fahrzeugs oder Gegenstandes vorgetäuscht.

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Neben dem CV-90 dienen der israelische Namer und der deutsche Puma als Vorbild für den künftigen US-Panzer.
Bild: Werk

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Auch bei der französischen Rüstungsindustrie spielt Zukunftsmusik. Die Crab ist das modernste Konzept für Militärfahrzeuge aus Frankreich und wurde erstmals zum Sommer 2012 präsentiert.
Bild: Hersteller

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Crab ist eine Abkürzung und steht für Combat Reconnaissance Armored Buggy, also gepanzerter Aufklärungs-Buggy.
Bild: Werk

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Das Fahrzeug wird dem Naturell der Krabbe gerecht. Laut Hersteller Panhard kann der 4x4-Panzerwagen die Hinterräder verstellen und sich dann seitlich bewegen.
Bild: Werk

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Mit drei Mann Besatzung, 35 PS pro Tonne und über 110 km/h soll die Crab in den Einsatz krabbeln.
Bild: Werk

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Die Ladeluke am Heck blieb während der Weltpremiere geschlossen. Ob es sich um einen Notausstieg handelt oder dahinter etwas anderes versteckt ist, bleibt ungeklärt.
Bild: Werk

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LED-Tagfahrlicht wie wir es von modernen Autos kennen. Viel interessanter dürften die kleinen Leuchten links sein: Vermutlich handelt es sich um spezielle Lampen mit kurzer Reichweite für die Nacht, um sich unbemerkt anzuschleichen.
Bild: Werk

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Unter dem Krabben-Panzer haben drei Soldaten Platz. Vorne sitzt der Fahrer. Neben ihm diverse Bildschirme und Steuerknüppel für Beobachtungs-Missionen.
Bild: Werk

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Hinten fahren zwei weitere Soldaten mit. Von Schalensitzen aus bedienen sie die Überwachungs-Instrumente und die Waffe auf dem Dach.
Bild: Werk

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Einmal am Bestimmungsort angekommen, lautet der Krabben-Auftrag: Fühler ausstrecken, aufklären, rumschnüffeln, beobachten und spionieren.
Bild: Hersteller

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Um dabei nicht erwischt zu werden, ist die Silhouette mit 1,80 Meter für derartige Panzerfahrzeuge niedrig.
Bild: Werk

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Wird es dennoch brenzlig, weiß sich der Buggy mit Raketen und einem ferngesteuerten Geschütz zu wehren.
Bild: Hersteller

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Dabei reicht die Feuerkraft aber längst nicht an die der Sphinx heran. Das ist die Monster-Schwester der Crab und ebenfalls eine Studie aus dem Hause Panhard.

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Der 16-Tonnen-Radpanzer ist als Jäger für schnelle Eingriffe in Krisengebieten konstruiert.
Bild: Werk

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Er verfügt deshalb über eine starke Panzerung und ...
Bild: Hersteller

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... einen überdimensionalen Geschützturm. Die absurd große Kanone stammt von Lockheed Martin UK, Kooperationspartner von Panhard.
Bild: Werk

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Das Transportflugzeug A400M soll neben der Crab auch die Sphinx befördern können.
Bild: Hersteller

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Auf den ersten Blick gar nicht zu sehen: Hinter einer dicken Panzer-Jalousie sitzt der Fahrer tief im Inneren des Radpanzers.
Bild: Werk

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Ohne Turm: Der Haupt-Körper des Fahrzeugs, die Panzerwanne, ist zwischen den acht Reifen eingepfercht. Der Radpanzer ist ein Meter kürzer und niedriger als andere Artgenossen, das soll das Risiko senken, entdeckt oder getroffen zu werden.
Bild: Werk
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