Aus den Endrohren des Shelby GT350 R entweicht ein heiser-rauchiges V8-Stakkato.
Diesen Mustang baut Ford für ganze Kerle: Mit 5,2-Liter-V8, 533 PS und rund 550 Newtonmetern Drehmoment ist der limitierte Shelby GT350 R der bislang dynamischste Mustang mit Straßenzulassung. Jetzt gibt uns Ford in zwei Videos eine Hörprobe des kompromisslosen Racers. Im ersten Film peitscht ein Rennfahrer den GT350 R über eine Rennstrecke. Der Sound? Knallhart, heiser, blechern. Im zweiten Video lässt Ford den GT350 R und den GT350 im Parallelflug über eine Rennstrecke fahren. Beide Videos vom Shelby GT 350 R finden Sie hier:
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Erstmals kommt im Renn-Pony ein V8 mit Flatplane-Kurbelwelle zum Einsatz. Heißt: Der Hubzapfenversatz beträgt hier 180 Grad, das Ding ist also quasi zwei- statt wie sonst üblich dreidimensional. Das verursacht zwar mehr Vibrationen und geht deshalb auf Kosten der Laufruhe, dafür kann der Motor aber deutlich höher drehen als mit einer sonst üblichen, um 90 Grad gekröpften Crossplane-Kurbelwelle – nicht optimal für den Komfort, aber prima für die Rennstrecke. Auch Ferrari verbaut Flatplane-V8.
Bildergalerie
Ford GT (2018)
Und wen kümmert Komfort? Der stand eh nicht ganz oben auf der Liste der Entwickler. Alles, was das Auto nicht schneller macht, flog raus: Klima- und Stereoanlage, Rücksitze, Kofferraumboden und -matte, Rückfahrkamera und Auspuff-Resonatoren braucht schließlich kein Mensch. Und wenn doch, kann er zumindest Klimaanlage und Infotainment-System gegen Aufpreis als Elektronik-Paket dazu ordern. Die serienmäßig verbauten Carbon-Räder, die sonst nur bei exotischen Supercars zu finden sind, sparen weitere 26 Kilo ein – insgesamt wiegt der Shelby GT350R etwa 65 Kilo weniger als der Shelby GT350 Track Pack.
Aus Gewichtsgründen: Infotainment-System und Klimaanlage gibt's nur optional.
Bild: Werk
Neben dem Gewicht wurde auch an der Aerodynamik gefeilt. Ein überarbeiteter Frontsplitter und der neu entwickelte Carbon-Heckflügel sehen nicht nur rennmäßig aus, sondern sorgen für optimalen Abtrieb. Eine Hutze auf der Motorhaube und Luftschlitze an den Radläufen besorgen frische Luft für den V8, und Seitenschweller, Schürzen und ein Diffusor lassen die Luft perfekt strömen. Das Fahrwerk wurde für den Race-Einsatz nochmals neu abgestimmt.Optisch putzt sich der Ober-Mustang nicht nur mit den Carbon-Rädern und dem Heckflügel heraus; zum R-Outfit gehören auch Brembo-Bremssättel und Zierlinien an den Ecken des optionalen Doppel-Rennstreifens. Innen gibt's Kontrastnähte und ein Lenkrad mit 12-Uhr-Markierung. Der Shelby GT350 R Mustang soll noch 2015 in den USA und Kanada starten. Preise und weitere technische Daten gibt es noch nicht.
Ford GT (2018)
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Der Ford GT fährt in die nächste Runde! Die für die Homologation nötigen 1000 Exemplare waren blitzschnell ausverkauft und sollen bis Ende 2020 ausgeliefert werden. Ford hatte rund sechsmal so viele Anfragen und musste den GT sorgfältig an die Kunden verteilen, die den ...
Bild: Auto Bild / Katharina Berndt
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... Supersportwagen nicht in der Garage lassen, sondern auch regelmäßig fahren wollen. Immerhin elf Stück sollen bisher in Deutschland unterwegs sein! Jetzt werden bis Ende 2022 zusätzlich 350 Stück im kanadischen Werk in Markham gebaut – und Ford öffnet das Bewerbungsfenster noch mal. Ab sofort können sich ...
Bild: Werk
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... potenzielle Kunden über www.fordgt.com neu bewerben. Der Basispreis liegt in Deutschland bei etwa 540.000 bis 550.000 Euro. Mit ein paar Optionen, darunter Carbonfelgen, können auch schnell 600.000 Euro fällig werden. Trotzdem ist der GT eine gute Anlage: Der aktuelle Marktwert dürfte inzwischen siebenstellig sein. Dafür gibt es nicht nur die dritte Generation des legendären GT, sondern auch den Le Mans-Sieger der GTE-Pro-Klasse von 2016.
Bild: Werk
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Innenraum: Das Einsteigen ist trotz Flügeltüren kein großes Problem. Der Innenraum des Ford GT ist eine Kanzel – viel Platz gibt es nicht. Wer eine bequeme Sitzposition gefunden hat, sitzt aber richtig gut. Gefühlt ist ein Lamborghini Aventador enger als der Ford GT. Erst über 1,85 Meter wird es mit ...
Bild: Auto Bild / Katharina Berndt
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... der Kopffreiheit etwas knapp. Der Blick nach vorne ist gut, die filigranen, freistehenden Spiegel erinnern an den Ferrari LaFerrari. Nach hinten gibt es ein kleines Fenster, durch das man perfekt dem aktiven Spoiler zuschauen kann. Abgesehen davon ist das Cockpit extrem reduziert. Für Fahrer und Beifahrer gibt es jeweils zwei Lüftungsdüsen, die direkt in der Tür sitzen und mit aufschwingen.
Bild: Auto Bild / Katharina Berndt
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Das große digitale Display wird vom mittigen Drehlzahlmesser dominiert. Das kleine Navi-Display ist ins Armaturenbrett eingelassen und hat immerhin eine Rückfahrkamera – das ist bei der bescheidenen Rundumsicht auch besser. Im Innenraum wird schnell klar, dass im GT nichts vom Fahren ablenken soll. Hier gibt es keine Spielereien, es ist nur das Nötigste an Bord.
Bild: Auto Bild / Katharina Berndt
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Fahren: Losfahren klappt im Ford GT so einfach wie im Focus. Denn statt eines Gangwahlhebels für das Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe setzt Ford auch beim GT auf den sogenannten "Electronic Shifter": ein ...
Bild: Auto Bild / Katharina Berndt
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... Dreh-Wahlknopf, wie man ihn auch von Jaguar oder Land Rover kennt. Auf den ersten Metern im "Normal"-Modus fährt sich der GT recht zahm. Insgesamt stehen fünf Fahrmodi (Wet, Normal, Sport, Track und Highspeed) zur Wahl. Was direkt auffällt: Es ist sehr laut im Innenraum des GT. Das liegt nicht nur am 3,5-Liter-EcoBoost, sondern vielmehr an Tausenden kleiner Steinchen, ...
Bild: Auto Bild / Katharina Berndt
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... die gegen das Carbon-Monocoque und die Radhäuser fliegen. Dämmmaterial gibt es im GT nämlich so gut wie gar nicht! Braucht es auch nicht, ist ja schließlich ein Rennwagen für die Straße.
Bild: Auto Bild / Katharina Berndt
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Bei nur 1385 KiloTrockengewicht dürfte klar sein, dass der GT richtig schnell ist. Wie schnell die 4,76 Meter lange Flunder tatsächlich abgeht, ist beeindruckend. Ohne die Gänge bis zur Drehzahlgrenze von 7000 Umdrehungen auszudrehen, steht ganz schnell die 100 auf dem digitalen Tacho. Bis ich plötzlich merke, dass der Testwagen einen Meilen-Tacho hat. Die km/h stehen klein daneben.
Bild: Auto Bild / Katharina Berndt
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Gasannahme und Lenkung des Supersportwagens sind ultradirekt. Allgemein ist der Ford GT kein Auto für Amateure. Während man in einen allradgetriebenen Audi R8 schnell Vertrauen fasst, braucht der GT Zeit und Respekt. Klar, sieben Grad Außentemperatur, feuchte Landstraßen, Michelin Sport Cup 2-Semislicks und 655 PS sind nicht die beste Kombination.
Bild: Auto Bild / Katharina Berndt
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Das liegt natürlich vor allem am V6-Biturbo, der schon im niedrigen Drehzahlbereich von 2500 U/min brutal anschiebt. Wirklich geil anzuschauen ist dabei, wie der Spoiler im Sportmodus ab 113 km/h ausfährt. Und zwar nicht so langsam wie bei einem Porsche, sondern blitzschnell – zack, und der Spoiler ist draußen.
Bild: Auto Bild / Katharina Berndt
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Fazit von Jan Götze: Auch wenn ich diese Redewendung in Bezug auf Sportwagen nicht mag: Der Ford GT ist wirklich ein Rennwagen für die Straße! Er ist laut, eng und extrem schnell. Außerdem ist er in Deutschland seltener als fast alle Lamborghini, Ferrari oder Porsche!
Bild: Auto Bild / Katharina Berndt
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Bestellprozess: Bei der Auswahl der Kunden ist es egal, ob es sich um Promis oder Besitzer des Vorgänger-GT handelt. Ford sucht sich die Kundschaft für den neuen Supersportwagen ganz gezielt aus. Das gesamte Prozedere erinnert stark an Ferraris Verkaufsstrategie bei limitierten Modellen wie ...
Bild: Werk
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... dem Enzo oder dem LaFerrari. Während der Online-Bewerbung müssen die potenziellen Käufer eine Reihe von Fragen beantworten. So will Ford sicherstellen, dass der GT in Liebhaberhände kommt und gefahren wird. Außerdem wird deutlich, dass soziale Netzwerke wie Instagram und Facebook für Ford eine entscheidende Rolle beim Marketing spielen. Dass dieser Plan nicht immer aufgeht, ...
Bild: Werk
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... wurde am prominenten Beispiel von John Cena deutlich, der seinen Ford GT kurz nach Auslieferung verkauft hat. Für alle Kunden, die das Glück hatten von Ford auserwählt zu werden, gilt es früher oder später die Konfiguration ihres GT festzulegen. Auch hierfür hat sich Ford etwas einfallen lassen: Das Ordering-Kit.
Bild: Ford Motor Company
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Geöffnet wird die edle Carbon-Box per Klickverschluss – genau der Verschluss, der auch am Ford GT zum Einsatz kommt. Im Inneren der Box verbergen sich die acht originalen Außenfarben, die frei mit unterschiedlichen Rennstreifen und dem gewünschten Radsatz im Miniaturformat kombiniert werden können. Die zukünftigen GT-Fahrer können sogar die Farbe der Bremssättel im Ordering-Kit wählen.
Bild: Ford Motor Company
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Zusätzlich sind Proben der verschiedenen Leder-/Alcantara-Mixe beigelegt. Besonderes Highlight ist eine Aussparung für die persönliche VIN (Vehicle Identification Number). Sobald die Konfiguration abgeschlossen ist und die Fertigung des jeweiligen Ford GT begonnen hat, bekommen die Besitzer eine Plakette mit ihrer VIN zugeschickt.
Bild: Ford Motor Company
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Motor: Ein Ford GT ohne V8? Bisher undenkbar, jetzt Realität. In der dritten Generation des Supersportwagen setzt Ford nicht mehr auf einen großvolumigen V8, sondern auf einen 3,5-Liter-EcoBoost. Genau genommen auf einen Motor aus einem Pick-up! Den Block und verschiedene Parts teilt sich der GT mit ...
Bild: Jeff Jablansky
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... dem F-150 Raptor. Rund 60 Prozent des Motors sind identisch. Der größte Unterschied: Während der EcoBoost im Raptor maximal 457 PS und 691 Nm leistet, kommt der GT mit 655 PS und 746 Nm. Die Kraft wird ...
Bild: Jeff Jablansky
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... immer über ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe an die Hinterräder geleitet. Dank des niedrigen Trockengewichts von nur 1385 Kilo beschleunigt der GT in nur 2,8 Sekunden auf 100 km/h.