Formel-1-Boss Stefano Domenicali kann sich glücklich schätzen. Lange gab es keinen so spannenden WM-Kampf mehr. Mit Punktgleichstand gehen die beiden Kontrahenten Max Verstappen und Lewis Hamilton ins Finale von Abu Dhabi. „Aus unserer Sicht ist das ein Glücksfall“, sagt der Italiener zu F1-Insider.com. „Für die Formel 1 kann so ein Duell nur gut sein.“
Allein: Die Konstellation erinnert an die Jahre 1990, 1994 und 1997. In allen drei Fällen musste der Herausforderer mindestens einen Punkt mehr holen als der WM-Führende. Alle drei Duelle wurden mit einem Crash entschieden. 1990 schoss Ayrton Senna (McLaren) Alain Prost (Ferrari) ab, 1994 Michael Schumacher (Benetton) Damon Hill (Williams) – und 1997 erneut Schumacher, diesmal war das Opfer aber Jacques Villeneuve (Williams).
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Zweimal ging die Attacke auf den Rivalen gut. Senna und Schumacher sicherten sich so 1990 und 94 die WM-Titel. Doch 1997 übertrieb es der Kerpener. Er lenkte seinen Ferrari absichtlich in Villeneuves Williams. Nachträglich wurden ihm alle Punkte der Saison 1997 und damit auch der Vize-WM-Titel aberkannt.
Szenen wie vergangene Woche in Saudi Arabien sollen sich beim Finale in Abu Dhabi nicht wiederholen.
Bild: Red Bull Content Pool
Das soll ein warnendes Beispiel für Max Verstappen und Lewis Hamilton sein. FIA-Rennleiter Michael Masi kündigt an, dass ein Crash nicht zum Erfolg führen wird: „Wir haben Regularien, wir haben Strafen, wir haben Startplatzstrafen. Der International Sporting Code sieht zudem vor, dass die Sportkommissare einen Fahrer disqualifizieren oder Meisterschaftspunkte wegnehmen können.“
Soll heißen: Die FIA fordert ein faires Duell um den WM-Titel. Vor allem Verstappen ist als WM-Leader im Visier der Regelhüter. Masi: „Ja, Max könnten Punkte abgezogen werden, jedem Team könnte das. Wir hoffen, es ist nicht nötig, aber es ist eines der verfügbaren Hilfsmittel.“
Am Freitagabend in der Fahrerbesprechung will der Rennleiter das auch mit den Fahrern besprechen. Ob der erhobene Zeigefinger fruchtet, wird das Rennen am Sonntag zeigen.
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Verstappens Vater Jos garantiert jedenfalls, dass sein Sohn nicht mit angezogener Handbremse fährt. „Max will ganz bestimmt gewinnen“, sagt er der Daily Mail: „Er wird alles versuchen, um den Sieg zu holen – egal wie.“

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