Platz acht für Fernando Alonso in Brasilien - für den Spanier ein Grund zur Freude. "Gestern Startplatz sechs und heute waren wir am Anfang des Rennens sogar kurz Fünfter. Später sind dann natürlich die schnellen Autos von hinten gekommen (Hamilton und Ricciardo; d. Red.) - trotzdem war es unser bestes Wochenende diese Saison", findet Alonso. Allein: "Das Power-Defizit ist außergewöhnlich, wirklich alarmierend", erklärt der Spanier in Bezug auf seinen Honda-Motor.
McLaren
Immer wieder zu Scherzen aufgelegt: Fernando Alonso
Obwohl er sich fast das ganze Rennen mit DRS und dem Windschatten von Felipe Massa den langen Berg in Interlagos raufziehen lässt, ist der McLaren in Sachen Topspeed chancenlos. "Sehr beunruhigend. Wenn ich Toro Rosso wäre, würde ich mir ernsthaft Sorgen machen", spottet Alonso über das Team, das ab 2018 mit Motorenpartner Honda zusammenarbeitet.
Den Einwurf einer Reporterin, dass Toro Rosso aktuell wegen der Probleme an Renaults Triebwerken (ABMS berichtete) - mit denen ab nächster Saison auch Alonsos McLaren-Team fährt - ganz andere Schwierigkeiten hat, kontert der Spanier kühl: "Renault ist der beste Motorenhersteller in der Formel 1 in den letzten 15 Jahren, sie haben die meisten Titel gewonnen. Da mache ich mir also gar keinen Kopf."