Formel 1: Angst vor Regenrennen
Deshalb ist Vettel im Nachteil

Die vergangenen zwei Grand Prix wurden von Regen beeinflusst – und fielen deshalb zugunsten von Mercedes aus. Haben die Silberpfeile einen technischen Trick?
- Michael Zeitler
Sebastian Vettel hat im Kampf um den WM-Titel einen Gegner mehr – den Regen! Die vergangenen zwei Grand Prix wurden von Regen beeinflusst. Im Trockenen hatte Ferrari das schnellste Auto, aber in Hockenheim flog Vettel im Nassen ab. Und in Ungarn machte eine Regenquali Vettels Siegchancen zunichte.

Abflug: In Hockenheim patzte Vettel im Nassen
Surer hat auch schon einen Verdacht, welchen technischen Kniff Mercedes anwendet: "Mercedes scheint mit der MGU-H (der zweite Elektromotor, der für die 160 Zusatz-PS zuständig ist; die Redaktion) ein System entwickelt zu haben, das die Kraft des Motors sanfter einsetzen lässt."
Die Statistik spricht übrigens gegen Vettel. In 155 der 988 WM-Rennen bisher fiel Regen – und zwar nur im Rennen, Training oder Qualifying außen vorgelassen. Das heißt: Im Schnitt sind 16 Prozent aller Rennen zumindest zu einem Teil nass. Bisher hat es 2018 im Rennen erst in Hockenheim geregnet, zwei nasse Läufe müssten daher rein statistisch noch anstehen.

Wenn es regnet, ist Hamilton meistens der Sieger
Das Wetter könnte die Weltmeisterschaft 2018 also entscheiden. Aber: Es muss natürlich nicht mehr regnen. In sieben Jahren hat es nicht ein einziges Regenrennen gegeben – zuletzt 1987. Die meisten Regenrennen gab es 1981 (sieben), gefolgt von 2000 und 2008 (je sechs).
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