Max Verstappens härtesten F1-Manöver

Formel 1: Ausstiegsklausel für Verstappen

Was läuft da mit Verstappen und Mercedes?

Valtteri Bottas’ Mercedes-Vertrag läuft Ende des Jahres aus. Ist Max Verstappen ein Kandidat für den Platz neben Lewis Hamilton?
Was läuft da bei Max Verstappen (21)? AUTO BILD MOTORSPORT erfuhr: Mercedes bemüht sich nach wie vor um das Supertalent aus den Niederlanden. Mehr noch: Eine so genannte Leistungsklausel in Verstappens Red-Bull-Vertrag, der eigentlich bis Ende 2021 läuft, könnte den Wechsel zu den "Silberpfeilen" schon für 2020 möglich machen. Dort hat der momentan WM-Führende Valtteri Bottas noch keinen Kontrakt für 2020.
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Toto Wolff hat seit Jahren ein gutes Verhältnis zu den Verstappens, macht auch keinen Hehl daraus, dass der Holländer ein Pilot sei, den jeder Teamchef im Visier haben muss.
Red-Bull-Motorsport-Chefberater Helmut Marko (75) ist sich der Gefahr bewusst. Der Grazer, der Verstappen beim Red Bull-Juniorteam Toro Rosso schon mit 17 Jahren zum Formel-1-Fahrer machte, sagt zu ABMS: "Toto Wolff (Mercedes-Teamchef, die Red.) ruft immer wieder bei ihm und seinem Vater Jos an. Schon seit Monaten. Aber ich bin entspannt. Die Performance-Klausel im Vertrag von Max sollte sicher sein. Außerdem fühlt er sich wohl bei uns und wenn wir ihm WM-würdiges Material zur Verfügung stellen, mache ich mir keine Sorgen, dass er bleibt."

Bottas Mercedes-Vertrag läuft Ende des Jahres aus.

Den Anfang dafür hätten die Testfahrten diese Woche in Bahrain gemacht. Marko: "Die Tests waren sehr gut und aufschlussreich. Wir haben die Probleme vom Rennwochenende lokalisiert und können jetzt konkrete Maßnahmen ergreifen. Grundsätzlich braucht unser Auto mehr Abtrieb."
Das soll spätestens bis zum fünften Rennen in Barcelona passiert sein. Nach zwei Rennen liegt Verstappen mit seinem Red-Bull-Honda mit 27 Punkten hinter den beiden Mercedes-Piloten Vallteri Bottas (44) und Lewis Hamilton (43) auf dem dritten Platz der Gesamtwertung. Red Bull-Honda rangiert ebenfalls auf dem dritten Platz der Konstrukteure, hinter Mercedes und Ferrari.
Die Platzierungen könnten wegen der Leistungsklausel in Verstappens Vertrag noch eine entscheidende Rolle spielen. Hintergrund: Einen ähnlichen Kontrakt hatte Sebastian Vettel, als er 2014 bei Red Bull fuhr. Der Heppenheimer musste bis Ende September einen Platz unter den ersten drei der Fahrer-WM belegen, dann hätte sich sein Vertrag bei Red Bull automatisch verlängert. Das war aber nicht der Fall, deshalb konnte er die Ausstiegsklausel ziehen und zu Ferrari wechseln.
Allerdings: Verstappens Klausel soll härter sein. Offenbar hat Red Bull aus der Vergangenheit gelernt… Und Mercedes hat nicht nur Verstappen als Option. Auch eine Vertragsverlängerung von Bottas ist möglich genau wie eine Beförderung von Junior Esteban Ocon.

Max Verstappens härtesten F1-Manöver

Autor: Ralf Bach

Fotos: Hersteller; Red Bull Content Pool

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