Formel 1: Berger schreibt Red Bull nicht ab
Vettel kann Rennen lesen wie kein Zweiter

Sebastian Vettels Ex-Teamchef Gerhard Berger glaubt allen Motorproblemen bei Red Bull zum Trotz auch 2014 wieder an Erfolge seines ehemaligen Schützlings.
Bild: Getty Images
- Bianca Garloff
- Ralf Bach
Für Ex-Ferrari-Star Gerhard Berger bleibt Red Bull trotz der aktuellen Motorprobleme ein ernstzunehmender WM-Kandidat. „Ich glaube, nach drei Rennen werden sie voll da sein“, sagt der ehemalige Toro Rosso-Teambesitzer in einem interview mit der neuen SPORT BILD. „Red Bull darf man nie abschreiben, denn sie haben phantastische Leute, die sogar Renault helfen können, die komplizierte Elektronik in den Griff zu bekommen.“ Zudem hätten sie „mit Sebastian Vettel den besten Fahrer.“ Berger: „Und ich bin der Meinung, dass er in Zukunft noch besser wird.“
Keine WM nur für Techniker

Der Mentor und sein Schüler: Berger (li.) & Vettel feiern in Monza 2008 den ersten Sieg des Deutschen im Toro Rosso.
Mercedes hat die Nase vorne
Für das erste Rennen in Melbourne am 16. März allerdings sieht Berger Mercedes am besten gerüstet. Berger zu SPORT BILD: „Im Moment ist das Mercedes-Werksteam noch klar vorne. Das Auto wirkt kompakt und bildet schon jetzt eine Einheit mit den komplizierten Antriebssystemen. Man merkt, wie gut Mercedes in der Vergangenheit gearbeitet hat, wie gut sie sich auf das neue Reglement vorbereitet haben. Alles wirkt sehr homogen. Sie sind in der Entwicklung einen Schritt weiter als alle anderen.“
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