Formel 1: Die besten Bilder vom Kanada GP

Formel 1: Bilder zum Vettel-Wutausbruch

Muss Vettel weitere Strafe fürchten?

Eklat um Sebastian Vettel: Der Ferrari-Star wütet nach "geklautem Sieg" in Kanada - droht ihm nun eine noch härtere Strafe? Die Fotos zum Wutausbruch:
Erst fluchte er am Funk, dann verschwand er in der Ferrari-Hospitality, später baute er die Positions-Schilder für das Sieger-Auto um - stellte die Nummer 2 vor den Mercedes von Lewis Hamilton
Vettels Wutausbruch nach Renn-Ende! Der Vierfach-Weltmeister: "Ich habe das Auto in einem anderen Parc Fermé abgestellt. Dem Parc Fermé, der nicht für die ersten Drei ist. Ich bin auf die Waage und wollte zu dem Zeitpunkt an nichts teilnehmen, was da noch kommen sollte."
 
Vettel weiter: "Ich war innerlich aufgeheizt, wütend und enttäuscht, ich glaube, das versteht jeder. Aber es ist eine Sache des Respekts Lewis, Charles und Mercedes gegenüber, dass ich auf das Podium gekommen bin."

Formel 1: Pressestimmen zur Vettel-Strafe

Das Problem: Droht Vettel dadurch jetzt eine noch härtere Strafe? Immerhin bezeichnete der die Rennstewards als "blind" und verstieß gegen das Podiums-Prozedere. Und: Der Emotionsvulkan Vettel ist Wiederholungstäter. 
Unvergessen: In Mexiko 2016 beschimpfte er den verstorbenen Rennleiter Charlie Whiting („Hier ist eine Nachricht für Charlie, verpiss Dich“), entschuldigte sich dafür später per Brief bei FIA-Präsident Jean Todt. In Aserbaidschan 2017 rammte er Lewis Hamilton, bekam dafür eine Strafe und musste gemeinnützige Arbeit verrichten. 
Vettel ist ein Fahrer der alten Schule. Sein Verständnis von Sport und Show: Emotionen dürfen gezeigt werden. Die Fahrer sind Helden, die nicht immer wieder wie Kleinkinder behandelt werden sollten. Vettel nach dem Skandal beim Kanada GP in einer emotionalen Ansprache in der Pressekonferenz:

Sebastian Vettel war nach der Strafe mehr als bedient

"Ich liebe den Rennsport wirklich sehr. Ich bin ein Purist. Ich beschäftige mich gerne mit der Vergangenheit und schaue mir die alten Zeiten an, die Fahrer und Autos von früher. Es sind Helden. Und es ist eine Ehre, wenn du sie treffen und mit ihnen sprechen kannst. Das liebe ich. Ich wünschte nur, ich wäre damals gefahren, nicht heute."
Dann kritisiert der Heppenheimer, der zusätzlich zum verlorenen Sieg auch noch zwei Strafpunkte aufgebrummt bekam, die aktuelle Formel 1 für ihre Political Correctness und für "offizielle Sprachregelungen". Alle würden sich "wie Anwälte" ausdrücken und das wahre Racing so auf der Strecke bleiben.
Vettel: "Das wird den Menschen und dem Sport nicht gerecht. Unterm Strich ist das nicht der Sport, in den ich mich einst verliebt habe, als ich noch Zuschauer war. Mir gefällt das nicht. Die alte Garde, von der ich eben sprach, und manche Zuschauer auf den Tribünen würden mir sicher zustimmen, dass das zum Racing gehört."
Allein: Die Stewards sahen es mit ihrer überharten Bestrafung am Sonntag anders - eine Entscheidung, gegen die die Scuderia am Abend in Kanada Berufung abgekündigt hat (alle Infos hier). Kämpfer Vettel dürfte das in jedem Fall gefallen...
Die besten Bilder von Vettels Trotzreaktion nach dem Rennen und alle weiteren Eindrücke vom Kanada GP - jetzt in unserer großen Bildergalerie:

Formel 1: Die besten Bilder vom Kanada GP

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Autor: Bianca Garloff

Fotos: Picture-Alliance / F1TV

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