Formel 1: Bosse verzichten auf Gehalt

Formel 1 meldet Kurzarbeit an

Jetzt hat die Kurzarbeit auch die Formel 1 selbst erwischt. Auch die Bosse müssen Gehaltskürzungen hinnehmen
Nach McLaren, Williams und Racing Point meldet nun auch die Formel 1 selbst Kurzarbeit ab. Etwa die Hälfte aller Mitarbeiter muss dabei Gehaltskürzungen hinnehmen. Bei der Kurzarbeiter-Regelung in England werden 80 Prozent des Einkommens vom Staat gedeckt – allerdings nur bis zu einer Obergrenze von 2500 Pfund pro Monat.
Williams folgt McLaren in die Kurzarbeit: Hier klicken

Angeblich verzichtet auch die Führungsriege um Chase Carey und Sportchef Ross Brawn auf 20 Prozent ihrer Bezüge.

In der Formel-1-Zentrale im Londoner In-Stadtteil Soho und in Kent, wo die TV-Crew sitzt, arbeiten mehr als 400 Mitarbeiter. Angeblich verzichtet auch die Führungsriege um Chase Carey und Sportchef Ross Brawn auf 20 Prozent ihrer Bezüge. Laut Daily Mail soll Carey „mehrere Millionen Pfund“ pro Jahr verdienen.
Nicht jeder in England befürwortet die Maßnahme der Königsklasse. Hintergrund: Das Regierungsprogramm richtet sich eigentlich an kleinere und mittelständische Unternehmen und kein milliardenschweres Business wie die Formel 1. 2019 noch hat Liberty Media 2,022 Milliarden Euro Umsatz generiert. Allerdings: Dieses Jahr gehen der Königsklasse pro Rennen Antrittsgebühren bis zu 50 Millionen Dollar verloren.

Autoren: , Ralf Bach

Fotos: Picture Alliance

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