Ein halbes Jahr drehte sich in der Formel 1 wegen der Coronapandemie kein Rad. Im zweiten Quartal von April bis Juni schrieb die Königsklasse des Motorsports daher riesige Verluste, weil gegenüber 2019 rund 500 Millionen Euro weniger Einnahmen generiert werden konnten (Verlust von 115 Millionen Euro).
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Jetzt fährt die Königsklasse wieder, knackt bald auch die für TV-Gelder so wichtige Marke von 15 Grands Prix. Doch auch im dritten Quartal von Juli bis September schrieb die Formel 1 Verluste in Höhe von 88 Millionen Euro. Im Vorjahr war in diesem Zeitraum ein Gewinn von 27 Millionen Euro erwirtschaftet worden.
Formel 1
Formel-1-Boss Chase Carey
Grund: Die Formel 1 fährt zwar, generiert aber immer noch viel weniger Einnahmen – weil keine Tickets verkauft werden, weil auf Strecken gefahren wird, die keine Antrittsgelder zahlen, stattdessen eine Mietgebühr verlangen. Nur so war zum Beispiel ein Comeback am Nürburgring möglich.
2021 soll Normalität einkehren. Schon jetzt ist der Kalender mit 22 Rennen so umfangreich wie noch nie. Ein 23. Termin ist ebenfalls anberaumt – aber noch ohne Austragungsort. Vor allem aber kehren Grands Prix zurück, die der Formel 1 richtig Geld in die Kasse bringen werden. Strecken wie der Nürburgring, Mugello oder Imola fehlen dann wieder.

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Formel 1: Fahrergehälter 2020
Formel 1: Fahrergehälter 2020
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Formel 1: Fahrergehälter 2020

Von

Michael Zeitler