Formel 1: Ericsson vor Negativ-Rekord
Die schlechtesten Fahrer aller Zeiten

Marcus Ericsson bleibt ein weiteres Jahr bei Sauber. Doch die Statistik des Schweden ist miserabel. Aber in der Geschichte gab es noch viel schlechtere Fahrer.
Bild: Picture-alliance
- Michael Zeitler
Seit 48 Rennen fährt Marcus Ericsson WM-Punkten hinterher, nur fünf Fahrer haben eine längere Durststrecke – und die könnte er 2018 schlagen: Heikki Kovalainen (62), Piercarlo Ghinzani (61), Ukyo Katayama (57), Timo Glock (55) und Luca Badoer (51). Neun Punkte in 76 WM-Rennen sorgen für Platz 302 in der Liste der Durchschnittspunkte. Keiner hat ein schlechtestes Durchschnittsergebnis von Fahrern, die über 50 Grand Prix fuhren (14,509).
Schlechte Teams: Die Hinterbänklerteams der Geschichte
Doch wer ist wirklich der schlechteste Fahrer der Formel-1-Geschichte? Die meisten WM-Rennen ohne Punkte: Luca Badoer (51). Die meisten Ausfälle: Riccardo Patrese und Andrea de Cesaris (je 147), dabei hatte De Cesaris 1982 in 16 Rennen 20 Unfälle! Gabriele Tarquini war 40 Mal nicht qualifiziert – so oft wie kein anderer. Aguri Suzuki scheiterte 1989 mit dem Zakspeed-Yamaha sogar bei allen Rennen an der Vorqualifikation!

Marcus Ericsson - der schlechteste Fahrer aktuell?
Der Österreicher Otto Stuppacher konnte 1976 beim Heimrennen nicht starten, weil die Fahrer das mit einer Unterschriftaktion verhindert hatten. In Monza war er im Tyrrell-Ford des ÖSAC-Teams 13 Sekunden langsamer als die Pole-Zeit, auch bei den zwei weiteren Versuchen waren es zwischen zwölf und 27 Sekunden! Claudio Langes trat 1990 im EuroBrun-Judd 14 Mal an und war 14 Mal nicht qualifiziert – ein Rekord!
In der Bildergalerie zeigen wir ihnen weitere Formel-1-Piloten, die zu den schlechtesten der F1-Historie zählen.
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