Vettel hat kaum noch WM-Chancen, trotzdem kann ein deutscher noch F1-Champion werden – nämlich in der virtuellen Welt! Denn: Die Formel-1-Macher veranstalten eine Weltmeisterschaft auf der Spielekonsole, in der sich die Deutschen Maximilian Benecke, Patrik Holzmann und Sven Zurner für das Finale am 24. und 25. November qualifiziert haben.

So läuft die virtuelle Formel-1-Weltmeisterschaft ab:

Mit dem Spiel „F1 2017“ konnten in den letzten Monaten Gamer aus aller Welt ihr Fahrtalent im eigenen Wohnzimmer beweisen. 60.000 Spieler haben teilgenommen. Aber nur die schnellsten 40 haben einen Platz für das Halbfinale in London ergattert, welches am Dienstag stattfand.
Retro-Renner mit dabei
In London wurde das Halbfinale ausgetragen
In London wurden die Teilnehmer in vier 10er Gruppen eingeteilt und sind jeweils zwei Rennen gefahren. Jeder Fahrer bekam ein Auto zugelost. Anders als in der realen Formel 1 sind im Spiel die Fahrzeuge der verschiedenen Teams aber gleichstark für den Wettbewerb eingestellt. Die fünf punktbesten Spieler jeder Gruppe haben sich für das Finale, welches im Rahmen des realen Abu Dhabi GP ausgetragen wird, qualifiziert. Darunter auch die drei Deutschen.
Holzmann zog mit zwei Siegen ins Finale ein, auch Zurner konnte mit zwei zweiten Plätzen überzeugen. Benecke hingegen rutschte als Fünfter seiner Gruppe mit 14 Punkten gerade so ins Finale.

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F1 2017: Die besten Setups für alle Strecken
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Wie in der echten Formel 1 kommt es auch in der virtuellen Welt zum Duell Deutschland gegen England. Denn neben Holzmann konnten mit Brendon Leigh und Sonuc Saltunc zwei Briten ihre beiden Rennen gewinnen. Und auch ein schneller Holländer ist mit von der Partie. Allert Vanderwall siegte ebenfalls zweimal.
Auf den Weltmeister wartet eine Reise zu einem Formel-1-Rennen seiner Wahl. Zudem wird er im nächsten Formel-1-Game „F1 2018“ als Spielfigur dargestellt. Die ersten Drei der WM dürfen zudem das Saisonfinale in Abu Dhabi als VIP-Gäste genießen.