Neuling Pascal Wehrlein hofft bereits vor dem Saisonfinale in Abu Dhabi auf Klarheit in der Frage nach einem Formel-1-Cockpit für 2017. „Als Fahrer ist es allgemein immer schön, wenn man vor dem letzten Saisonrennen schon weiß, was man nächstes Jahr macht und sich darauf einstellen kann“, sagte der Manor-Fahrer am Donnerstag vor dem Grand Prix von Singapur.
Wehrlein
Pascal Wehrlein fährt 2016 seine F1-Debütsaison
Eine Frist habe er aber nicht. „Momentan gibt es nicht mehr so viele freie Plätze. Mal sehen, was kommt.“ Das Cockpit des 21-Jährigen bei Manor war für 2016 erst im Februar bestätigt worden. Das Saisonfinale der Königsklasse in Abu Dhabi findet am 27. November statt.
Bis zuletzt galt Wehrlein als heißer Kandidat für Force India. Für den deutschen Mercedes-Junior wäre das der nächste Schritt auf seinem Weg in den Silberpfeil. Bei Force India steht immer noch nicht fest, ob Sergio Perez bleiben darf oder nicht. Der Mexikaner möchte seinen Vertrag gerne erfüllen, aber seine Sponsoren von Telmex hatten lange Zeit ein Cockpit bei Renault im Visier. Nun die mögliche Kehrtwende: Letzten Gerüchten zufolge könnte Telmex-Besitzer Carlos Slim sogar kurz vor dem Kauf von Force India stehen.
Mercedes
Mercedes-Junior Wehrlein muss sich in Geduld üben
Perez am Singapur-Donnerstag in der Pressekonferenz: „Eigentlich hatte ich gehofft, hier in Singapur schon etwas verkünden zu können. Aber das hat nicht geklappt. Ich habe immer gesagt, dass ich glücklich wäre, wenn ich bleiben könnte.“
Dann wäre für Wehrlein aber kein Platz mehr frei. Denn Nico Hülkenberg hat nach ABMS-Informationen einen wasserdichten Vertrag bei Force India. Wehrlein würde das nicht stören: „Es kann ja auch ein schönes Ziel sein, Manor weiter nach vorne zu bringen und mit dem Team zu wachsen“, so der Schwabe zu ABMS.