Der Iceman macht seinem Spitznahmen alle Ehre. In der Hitze von Budapest bleibt Kimi Räikkönen ganz cool - und das, obwohl sein Trinksystem nicht funktioniert! „Keine große Sache“, spielt Räikkönen die knapp 60 Grad im Cockpit nach dem Rennen runter.
Ferrari
Neuer F1-Star: Robin Räikkönen und Mama Minttu
Stichwort Wasser: Umso mehr Spaß hat damit Kimis kleiner Sohn Robin (3). Der ist nach dem Podiumsbesuch seines Papas so vom Champagner-Spitzen angetan, dass ihn Räikkönens schöne Gattin Minttu mit dorthin bringt und er mit seiner Wasserflasche selbst übt (s. Video). Papa Kimi: „Ich hoffe nur, dass er jetzt noch nicht Lust aufs Kartfahren bekommt. Das wäre noch zu früh.“
Die Fans hätten sicher nichts gegen den nächsten Räikkönen in der F1, denn die coolste Familie der Königsklasse hat längst deren Herzen erobert: Keinem Fahrer wird bei den Interviews nach dem Rennen so laut zugejubelt wie Räikkönen. Noch wichtiger aber: Auch in der Gunst seines Ferrari-Teams ist der Iceman wieder stark gestiegen.

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Am Sonntag fährt Räikkönen schon zum fünften Mal in Folge aufs Podium! Darüber hinaus ordnet sich der formstarke Finne den WM-Chancen von Teamkollege Sebastian Vettel unter, spielt auch in Budapest den braven Helfer. Nach den letzten Wochen hat Räikkönen nun plötzlich doch wieder Chancen auf einen Ferrari-Verbleib für 2019.
Statistik zum Ungarn GP: Zahlen sprechen für Räikkönen
Räikkönen
Räikkönen und Neu-Präsident Elkann beim Fußball
ABMS erfuhr: Eigentlich sollte Sauber-Rookie Charles Leclerc tatsächlich schon dieses Jahr im Ferrari sitzen. Ferraris vergangene Woche überraschend verstorbener Präsident Sergio Marchionne war Leclercs größter Fan und wollte den Fahrerwechsel gegen den Wunsch des Teams durchdrücken. Doch schon in Hockenheim regte sich Widerstand von Seiten Vettels und Teamchef Maurizio Arrivabene, die viel von Räikkönens ruhiger und loyaler Art halten.
Damit ist der Weltmeister von 2007 jetzt wieder Favorit auf das zweite Ferrari-Cockpit. Grund: In diesen Zeiten des Umbruchs bei der Scuderia ist Stabilität umso wichtiger. Und: Räikkönen ist eng mit Marchionne-Nachfolger John Elkann befreundet.
Leclerc hingegen ist deshalb so verunsichert, dass er nun sogar langsamer fährt als Sauber-Teamkollege Marcus Ericsson. Schon in Hockenheim kam das Wunderkind aus Monaco nur auf Platz 15., während der Schwede Punkte holte. Auch im Budapest-Qualifying verliert Leclerc das interne Duell. Am Sonntag ist dann nach einer Startkollision schon in Runde eins Feierabend für den Ferrari-Junior.