Formel 1: Die besten Fotos des Bahrain Grand Prix 2020

Formel 1: Ferrari-Aus in Q2

Vettel zurück auf Leclerc-Niveau

Ferrari verpasst im Qualifying von Bahrain den Einzug in Q3. Aber es gibt auch gute Nachrichten: Sebastian Vettel ist zurück auf Speed.
Vier Mal hat Sebastian Vettel (33) schon auf dem Kurs in der Wüste Bahrains gewonnen. 2012 und 2013 im Red Bull, 2017 und 2018 im Ferrari. Allein: Ein weiterer Sieg ist am morgigen Rennsonntag nicht realistisch. Der Heppenheimer geht in seinem roten Renner erneut nur von Platz elf ins Rennen.
So lief das Qualifying: hier klicken
Immerhin: Der dritte Platz beim letzten Rennen in der Türkei hat für einen Motivations- und Geschwindigkeitsschub beim Mann am Steuer gesorgt. Denn Vettel fährt besiegte seinen Teamkollegen Charles Leclerc mit 0,016 Sekunden und verkürzte seinen Rückstand im teaminternen Qualifyingduell damit auf 4:11.
Eine Entwicklung in die richtige Richtung? Vettel: „Ja, vielleicht. Ein schöner Nebeneffekt. Noch schöner wäre es aber gewesen den Schwung mitzunehmen in Q3. Es war sehr eng, wir beide haben uns nicht ganz wohlgefühlt und hoffen, dass wir morgen ein bisschen mehr rausholen können. Die Strecke ist Power-sensitiv. Das kommt uns nicht gerade zugute und das wussten wir.“

Leclerc ist von Vettel geschlagen

©Ferrari

Der Heppenheimer baut jetzt auf seine Fähigkeiten als Reifenflüsterer: „Die Strategie wird fundamental“, sagt er. „Die Strecke ist sehr hart zu den Reifen. Eine Runde mehr oder weniger vorm Stopp kann einen großen Unterschied machen, genau wie das Reifenmanagement. Insgesamt sind wir da gelandet, wo wir hingehören. Ich glaube aber, dass wir eine gute Chance haben, ein paar Punkte zu holen.“
Bleibt trotzdem die Frage: Warum fährt Vettel plötzlich wieder auf Augenhöhe mit seinem hochgelobten Teamkollegen aus Monaco? Und das schon zum zweiten Mal in Folge? Vettel selbst kann es nicht erklären. Die einzige Konstante der letzten beiden GP: die Abwesenheit von Ferrari-Teamchef Mattia Binotto, der in Maranello mit seinem Team am Auto für 2021 arbeitet. Ein realistischer Grund, warum Vettel wieder freier auffährt, ist das aber nicht.
„So ein dritter Platz motiviert schon“, glaubt indes Christian Danner bei RTL einen Grund für das Wiedererstarken des Hessen zu kennen. Allerdings räumt der Experte auch ein, dass dem Ferrari nicht nur PS fehlen, sondern auch ein stabiles Heck. „Das Auto hat mir von der Balance her gar nicht gefallen. Das konnte man auf den Onboard-Aufnahmen sehen. Und das wird sich auch im Rennen fortsetzen.“

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Fotos: Ferrari

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