Formel 1: Ferrari geht den Mercedes-Weg
Vettel: "Wir kommen in Fahrt"

Sebastian Vettel wird im Austin-Qualifying Zweiter. Ferrari hat in den USA viele Updates im Gepäck. Wir erklären die Technik der Scuderia im Detail.
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- Bianca Garloff
- Frederik Hackbarth
Unglaublich: Auf den Tag genau zehn Jahre ist es her, dass Ferrari mit Kimi Räikkönen letztmals einen WM-Titel in der Formel 1 holt. Sebastian Vettel kann zumindest am Samstag aber trotzdem gut mit einem weiteren zweiten Platz für die Scuderia leben. Direkt hinter WM-Rivale Lewis Hamilton qualifiziert sich der Deutsche für den USA GP, nur zwei Zehntelsekunden fehlen auf den Briten. "Wir waren ehrlich gesagt näher dran als erwartet. Damit kann ich am Ende sehr glücklich sein, denn zu Beginn habe ich mich etwas schwer getan, bin nur schwer in den Rhythmus gekommen", so Vettel.

Vettel hat den Sieg in Austin noch nicht abgeschrieben
Die Probleme mit dem Auto, die Ferrari am Freitag kurzfristig einbremsten, sind nach einem Chassis-Wechsel aussortiert. Am Samstag war die Scuderia deswegen schon fast wieder auf Augenhöhe mit Mercedes. Ein Zeichen dafür, dass auch das Wettrüsten der beiden Mannschaften weitergeht. Dabei versucht Ferrari derzeit allerdings nicht mehr den Abtrieb am SF70-H zu verbessern. Damit ist der rote Renner bereits überlegen, konnte deshalb auf engen Stadtkursen wie in Monaco oder Singapur überzeugen.
Stattdessen will Ferrari nun die Effizienz des Autos verbessern und geht damit den Mercedes-Weg. Das bedeutet: Bei gleichbleibend hohem Abtrieb versucht man nun den Luftwiderstand zu reduzieren, um auf schnellen Kursen wie Austin konkurrenzfähig zu bleiben.

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