Formel 1: Ferraris Saison 2019

Formel 1: Ferrari greift an

Neuer Motor mit mehr PS

Ferrari bringt zum Belgien-GP einen neuen Motor. Die Saison haben die Italiener noch nicht abgeschrieben, die WM-Chancen sind aber extrem klein.
Ferrari lässt nicht locker. Auch wenn Sebastian Vettel als bester Ferrari-Pilot schon 94 Punkte hinter Spitzenreiter Lewis Hamilton liegt, schreiben die Roten die Saison noch nicht ab. Schon nach dem Debakel in Ungarn, als Vettel mit über einer Minute Rückstand ins Ziel kam, erklärte Teamchef Mattia Binotto: "Wir haben ein stabiles Reglement. Wenn wir dieses Jahr das Auto noch verbessern, profitieren wir davon auch 2020. Wir geben nicht auf und versuchen, noch das Beste aus der Saison herauszuholen."

Mehr Power: Ferrari soll beim GP Belgien mit einer neuen Motorausbaustufe an den Start gehen.

Dafür zündet Ferrari beim Belgien-GP Ende August offenbar die dritte Motorausbaustufe. Diverse Medien aus Italien und Spanien schreiben, dass diese dank eines verbesserten Kraftstoffs von Shell und durch Optimierungen an Kolben und Brennräumen zusätzliche 20 PS mobilisieren soll. Realistischer ist allerdings eher ein Leistungsplus von zehn PS. Ferrari gilt auf dem Motorsektor ohnehin schon als Klassenprimus.
Die WM-Chancen sind inzwischen aber extrem klein. Selbst wenn Vettel von nun an jedes Rennen gewinnt und Hamilton immer nur auf Rang drei ins Ziel kommt, reicht das nicht mehr für einen Titelgewinn des Deutschen. Aber: Ferrari will sich zumindest nicht die Blöße geben, Rang zwei in der Konstrukteurs-WM an Red Bull zu verlieren. Derzeit beträgt der Vorsprung 44 Punkte. Übrigens: Beim Belgien-GP 2018 feierte Vettel seinen bislang letzten Formel-1-Sieg. In der Bildergalerie analysieren wir die bisherige Ferrari-Pannensaison Rennen für Rennen.

Formel 1: Ferraris Saison 2019

Fotos: Picture Alliance; Hersteller

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