Das Qualifying zum Deutschland-GP war für Ferrari die maximale Katastrophe: zwei Defekte, Charles Leclerc Zehnter, Sebastian Vettel sogar nur Letzter.
Doch das Rennen war dann Schadensbegrenzung. Vor allem dank der stürmischen Aufholjagd von Vettel, die erst auf Rang zwei endete.
Nur Charles Leclerc setzte die Pannenserie bei Ferrari fort, die schon die gesamte Saison über andauert. Er zerlegte seine Siegchancen in der Streckenbegrenzung.
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Ferrari
Trotz Vettel-Aufholjagd: Die Ferrari-Pannenserie geht weiter
Verwundert zeigte sich die Konkurrenz allerdings aufgrund der Strafe wegen des unsauberen Boxenstopps. Ferrari schickte Leclerc los und übersah dabei den herankommenden Romain Grosjean. Weil es aber nicht zu einer Kollision kam – so die Begründung der Rennleitung – bekam Ferrari für dieses „Unsafe release“ nur eine 5000-Euro-Geldstrafe.
Bisher setzte es für solche Vergehen immer eine Fünfsekunden-Zeitstrafe. Doch das gilt ab sofort offenbar nur noch, wenn es dadurch zu einer Kollision kommt.
Haas-Teamchef Günther Steiner kann das nicht nachvollziehen: „Ich bezahle Geld und bekomme dafür einen Vorteil. Es ermutigt dazu, ein Risiko einzugehen.“
In der Bildergalerie zeigen wir Ihnen nochmals alle Ferrari-Pannen 2019.
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