Ferrari ist das älteste Team der Formel 1 – und das emotionalste. Das zeigte auch der Teamlaunch, den die Scuderia vor der eigentlichen Autopräsentation in Maranello veranstaltet hat. Dabei ging es auch darum, Sebastian Vettels Nachfolger Carlos Sainz (26) offiziell in Empfang zu nehmen.
Der Spanier präsentierte sich erstmals in einer Pressekonferenz in roter Teamkleidung – und schwärmte von seinem neuen Arbeitgeber. „Als ich zehn Jahre alt war, reiste mein Vater (Ex-Rallye-Champion Carlos Sainz; d. Red.) mit mir nach Barcelona und wir hatten die Möglichkeit, die Ferrari-Box zu besuchen und Michael Schumacher zu treffen. Auch als Junge spürte ich sofort: In dieser Box herrscht eine ganz besondere Atmosphäre, es gibt bis heute nichts Vergleichbares.“
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Jetzt ist Sainz selbst Teil der Scuderia. „Als ich das erste Mal meinen roten Overall angezogen habe, ging ein Kindheitstraum in Erfüllung“, sagt Sainz. „Rote Autos waren mir immer die liebsten, und auch mein erstes Go-Kart war rot.“
Ferrari beschwört den Teamgeist
Carlos Sainz und Charles Leclerc
Auch wenn Sainz neben Charles Leclerc der Neuling im Team ist, ist er kein Rookie mehr. Seine Ziele formuliert er klar: „Schon als ich Kartfahrer war, habe ich mir zwei Ziele gesetzt: Ich will es bis in die Formel 1 schaffen und dann will ich Weltmeister werden. Das erste Ziel habe ich erreicht. Nun arbeite ich mit Volldampf am zweiten. Ich will mithelfen, dass Ferrari wieder auf die Siegerstraße zurückkehrt – dort, wo Ferrari hingehört.“

Kein Stallkrieg bei Ferrari

Immerhin: Nach einer schlechten Saison 2020 mit zu wenig PS und zu viel Luftwiderstand macht Sainz „ein paar ermutigende Signale“ aus, „aber wir wissen nicht, was die anderen machen. Ich bin zuversichtlich.“
Gefühlte Nummer eins im Team bleibt zunächst aber Charles Leclerc, der den Teamgeist beschwört: “Hunderte von Menschen arbeiten Tag und Nacht dafür, dass Carlos und ich ein gutes Auto erhalten. Für mich ist das der beste Beweis dafür, dass Formel 1 letztlich ein Mannschaftssport ist, kein Einzelsport. Wir haben alle nur ein Ziel: wieder Rennen gewinnen.”
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Dabei kann ein schneller Teamkollege nur helfen. Leclerc: “Ich sehe einen schnellen Stallgefährten nicht als lästige Hürde, sondern als zusätzlichen Ansporn, als weitere Möglichkeit, mich zu verbessern. Carlos will mich schlagen, ich will ihn schlagen, aber wir wissen beide – wir ziehen an einem Strang, um Ferrari nach vorne zu bringen.”
Fest steht: Einen Stallkrieg soll es bei Ferrari nicht geben. Teamchef Mattia Binotto gibt die Losung aus, an die sich die beiden Stars hinterm Lenkrad zu halten haben: „Das Team kommt zuerst. Charles und Carlos sollten erst gegeneinander fahren, wenn wir das schnellste Auto haben. Wir wollen mit Transparenz und Vertrauen zurück nach vorne kommen.“ Fest steht für den Italiener: „Das Auto wird besser sein als 2020.“
Das ist auch nicht so schwer…

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