Formel 1: Ferrari schlägt Red Bull
Räikkönen gibt Vettel Zuversicht

Beide Ferrari-Piloten starten in Sao Paulo vor einem Red Bull. Sebastian Vettel aber mal wieder hinter Kimi Räikkönen: Gemischte Gefühle beim Scuderia-Star.
Bild: Picture-Alliance
- Frederik Hackbarth
Sebastian Vettel strahlte Zuversicht aus nach dem Qualifying zum Brasilien GP. Weniger wegen seines fünften Platzes als wegen der dritten Startposition von Teamkollege Kimi Räikkönen. „Der wäre auch für mich dringewesen, beziehungsweise die zweite Reihe für uns beide“, erklärte Vettel, der wie schon an den letzten Rennwochenenden in der Startaufstellung hinter seinem Stallgefährten landete.
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Sebastian Vettel mit dem ein oder anderen Verbremser
Was aber dennoch blieb, war der gute Gesamteindruck, den Ferrari am Samstag abgab – nach einem zeitentechnisch eher durchwachsenen Freitag. „Heute war eindeutig der bessere Tag. Vor allem, wenn man bedenkt, dass wir samstags zuletzt immer schwächer waren, ist das positiv für morgen.“ Denn zumindest im Kampf mit Red Bull rechnet sich Vettel gute Karten aus. „Es wird wie heute auch knapp sein zwischen uns. Aber ich glaube, wir können vor ihnen landen.“
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Kimi Räikkönen durfte mit zur Top-3-Presserunde
Erster Silberpfeil-Verfolger ist am Start aber sowieso Teamkollege Räikkönen, der direkt hinter Hamilton und Rosberg losfährt – und sich darüber mächtig wunderte! „Ich habe schon das ganze Wochenende über Schwierigkeiten, gerade im Mittelsektor. Auch meine letzte schnelle Runde war meiner Meinung nach allenfalls Durchschnitt“, sagte Räikkönen und staunte beim Blick auf den Zeitenmonitor nicht schlecht: „Trotzdem war sie gut genug für P3...“ So eine positive Überraschung wünscht sich Ferrari nun auch für das Rennen.
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