Formel 1: Ferrari-Techniker Clear
Vettel wie Schumi bei Mercedes

Ferrari-Chefingenieur Jock Clear gibt zu, dass Vettel unter der fehlenden Performance seines Autos leidet. Allein: Die Probleme werden nicht weniger.
Bild: Picture-Alliance
Mit seiner Ferrari-Verteidigungsrede hat Ex-Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel bereits am Donnerstag für Unruhe im Fahrerlager gesorgt. Der Ferrari-Star beschuldigte dabei die Journalisten, dass sie mit ihrer stets negativen Berichterstattung den Druck auf Ferrari künstlich erhöhen würden. Aussagen, die im Fahrerlager für Kopfschütteln sorgten - die aber auch zeigen, wie emotional Vettel bei der Sache ist.
Vettel kritisiert Kritiker: Journalisten Schuld an Ferrari-Krise

Ferraris Chefingenieur Jock Clear sprach Klartext
Clear kann das beurteilen. Er war 2011 und 2012 Schumachers Performance-Ingenieur bei Mercedes. Fakt ist aber auch: Sebastian Vettel mit Michael Schumacher zu vergleichen ist an sich eine Ehre. Doch bei Mercedes konnte der Rekordweltmeister trotz seiner Erfahrung keine Erfolge mehr feiern.

Dritte Kraft: Ferrari droht, hinter Red Bull zu fallen
Diese Stärke sei besonders gewinnbringend, „weil die Integration von Motor und Chassis bei den Hybridmotoren wichtiger ist als je zuvor“, glaubt Clear. Allein: Auch heute war Ferrari erneut nur dritte Kraft. Vettel hatte auf Platz drei sieben Zehntelsekunden Rückstand auf Nico Rosberg.
Kolumne aus dem Fahrerlager: Der unterbezahlte Herr Vettel

Frust bei Vettel: Der Deutsche ist unzufrieden
Sollte Ferrari für dieses Wochenende auch noch die Turbolader auswechseln, wären Vettel und Räikkönen bereits beim vierten von fünf erlaubten Turbolader angelangt. Dazu kommt: Auch beim Getriebe musste die Scuderia nachrüsten. Wie ABMS bereits exklusiv berichtete, waren einige Innereien zu schwach ausgelegt.
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