Formel 1: Freude über Räikkönen-Verbleib
Vettel lobt „unkomplizierten“ Iceman

Ein Riesenkompliment an seinen alten und neuen Teamkollegen und eine kleine Stichelei in Richtung Mercedes: Sebastian Vettel am Freitag in Silverstone.
Bild: FH / Picture-Alliance
- Frederik Hackbarth
Von einem gemischten Tag sprach Sebastian Vettel im Anschluss an die ersten beiden Trainingssitzungen am Freitag in Silverstone. „Der Start war nicht so gut, unser Long-Run dann aber ganz anständig“, erklärte der Heppenheimer und fügte an: „Bis morgen haben wir auf jeden Fall noch viel Arbeit, um das Auto über Nacht zu verbessern. Aber wir haben heute auch schon eine Menge gelernt.“ Auch Vettel war aufgefallen, dass Ferrari auf Mercedes, und in Silverstone scheinbar auch auf Red Bull, noch etwas aufzuholen hat.
Ferrari verlängert Vertrag: Räikkönen bleibt auch 2017

Vettel freut sich weiterhin neben Räikkönen zu fahren
Während sich bei die Silberfeinde allerdings schon mal gegenseitig aus dem Rennen befördern, so wie zuletzt in Spielberg oder Barcelona, setzt Ferrari weiterhin auf Harmonie. „Kimi und ich haben sicherlich die wenigsten Ego-Probleme im Fahrerlager. Das ist gut, um in die gleiche Richtung zu arbeiten. Bei uns gibt es keine Schwierigkeiten“, konnte sich Vettel in Tagen des Sternenkrieges bei Mercedes eine kleine Spitze gegen die Konkurrenz nicht verkneifen. „Wir versuchen, dem Team so gut wie möglich zu helfen und stellen unsere persönlichen Interessen dafür hinten an“, meinte der vierfache Weltmeister.
So lief der Freitag in England: One-Man-Show von Hamilton

Eine Baustelle hat Ferrari am Freitag schon mal gelöst...
Für Vettel bewegt sich der Finne sportlich immer noch auf einem hohen Wettkampflevel. „Er ist zweifelsfrei einer der talentiertesten Fahrer im Feld“, sprach der Deutsche Räikkönen ein großes Kompliment aus. Was Vettel aber gerade mit Blick auf die übrigen Teamkollegen seiner F1-Karriere besonders freute: „Kimi ist am wenigsten kompliziert. Ich bin mit allen mehr oder weniger gut klarkommen. Natürlich: Hier und da gab es kleine Schwierigkeiten“, sagte Vettel mit einem Lächeln und dachte dabei wohl an Mark Webber... „Aber mit Kimi gibt es keine Politik. Das ist gut und sorgt für Ruhe.“
Service-Links