Formel 1: Technik bremst Rosberg aus
One-Man-Show von Hamilton

Zweimal Bestzeit von Lewis Hamilton am Freitag vor seinem Heimspiel in Silverstone. Nico Rosbergs Silberpfeil stand derweil defekt in der Mercedes-Garage.
Bild: Picture-Alliance
- Frederik Hackbarth
Gegensätzlicher hätte das erste Wiedersehen auf der Strecke für die beiden Silberfeinde Lewis Hamilton und Nico Rosberg nach ihrem Crash in Spielberg wohl nicht aussehen können: Während der Weltmeister mit zwei Trainingsbestzeiten zum Auftakt seines Heimrennenes für gute Stimmung auf den Rängen sorgte, war Nico Rosberg in der zweiten Session des Tages gar nicht zu sehen. Nicht aber, weil er sich vor den britischen Fans nicht auf die Strecke traute - vielmehr legte ein technisches Problem seinen Silberpfeil lahm. Der Deutsche verpasste somit die komplette Trainingseinheit am Nachmittag.
Vettel freut sich über Räikkönen-Verbleib: Spitze gegen Mercedes

Den zweiten Mercedes gab es am Freitag in Silverstone nur da zu sehen, wo auch ein Spiegel war...
Ferrari testet erneut Cockpitschutz: Vettel mit Brett vorm Kopf
Zwar bestätigte Lowe: "Es handelt sich um einen Freitagsmotor, den wir eigentlich nicht mehr im Rennen einsetzen wollen. Aber mit der limitierten Motoranzahl weiß man nie: Vielleicht braucht Nico ihn später im Jahr noch einmal." Bereits beim vorletzten Rennen in Baku hatte ein Defekt am Freitag Rosberg eingebremst. Dennoch gewann er beim Europa GP zwei Tage später das Rennen. Mit Blick auf die weiteren Chancen des Deutschen, machte sich Lowe deshalb keine Sorgen. "Wir haben ja heute im ersten Training schon gesehen, wie eng es wieder zwischen Lewis und Nico zugeht. Das war schon spannend."

Ungewollte Freizeit: Rosberg verbrachte sie mit Fußball
Fahrerlager-Kolumne aus Silverstone: John Lennon lebt!
"Wir haben es auch letzte Woche in Österreich gesehen", erinnerte Lowe an Rosbergs Abflug im dritten Training nach einem Aufhängungsbruch. "Danach ist er rausgefahren und hat in Q1 sofort drei Sektorbestzeiten hingeknallt. Diese Fähigkeit hat er." Rosberg selbst wollte die technischen Schwierigkeiten vom Freitag ebenso wenig überbewerten. "Ich bin mir sicher, wir können das Problem bis morgen lösen", sagte der Deutsche und verriet: "Ich werde schauen, was Lewis heute gelernt hat und versuche, das für morgen und Sonntag anzuwenden."

Nur die Red Bulls konnten die starke Pace mitgehen
Ferrari verlängert Vertrag: Räikkönen bleibt auch 2017
Service-Links