Formel 1: Frieden mit der FOM
Kleine Teams ziehen EU-Beschwerde zurück

Force India und Sauber haben ihre Beschwerde gegen die ungerechte Geldverteilung in der Formel 1 zurückgezogen. Die Gründe.
Bild: Picture-alliance
- Bianca Garloff
- Ralf Bach
Jahrelang war es DAS Aufregerthema für die kleinen Teams: die ungerechte Verteilung der Preisgelder. Doch ein Jahr nach Übernahme der Geschäfte in der Königsklasse durch Liberty Media haben sich die neuen Eigentümer offenbar schon einen Vertrauensvorschuss erarbeitet. Anders ist es nicht zu erklären, dass Sauber und Force India ihre formale Beschwerde bei der EU gemeinschaftlich zurückgezogen haben.

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Spätestens für 2021 müssen die neuen Eigner einen veränderten Einnahmenverteilungsschlüssel festlegen. Dann läuft das aktuelle Concorde Agreement ab. Bernie Ecclestone hatte entsprechenden Wünschen der kleineren Teams immer wieder eine Absage erteilt. Deshalb waren Sauber und Force India 2015 vor Gericht gezogen, um die Wettbewerbshüter der EU entscheiden zu lassen. Ein entsprechender Prozess bleibt nun aus.
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Liberty Media plant neben einer gerechteren Verteilung der Einnahmen auch einen Budgetdeckel. Doch die großen Teams wie Ferrari und Mercedes wehren sich noch dagegen, auf ihre Privilegien verzichten zu müssen. Sie bekommen teilweise über 100 Millionen Euro mehr als ein Hinterbänklerteam. Die kleineren Mannschaften und auch Red Bull stehen deshalb auf der Seite der Formel-1-Macher – und das nun auch ganz offiziell.
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