Kommenden Donnerstag ab 18.55 Uhr sollten sich Sebastian Vettel (31) und sein Ferrari-Teamchef Mattia Binotto (49) besser aus dem Wege gehen. Dann treffen nämlich im Achtelfinal-Hinspiel der Europa League die Fußball-Klubs Eintracht Frankfurt und Inter Mailand aufeinander.
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Vettel ist bekennender Fan von Eintracht Frankfurt und Binotto glühender Anhänger von Inter Mailand – und nicht etwa von Juventus Turin, dem Klub von Ferraris Konzernmutter Fiat. Vettel sieht das Duell mit seinem Teamchef extrem heiter: "Mattia und ich haben schon Späße gemacht, dass es am Donnerstag das erste Mal Ärger zwischen uns geben könnte." Dem Heppenheimer, der das Spiel kurz vor seinem Abflug zum ersten Saisonrennen in Australien am 17. März vom Fernseher aus verfolgen will, ist "auch egal, ob Mattia dann gute oder schlechte Laune hat".
Ferrari
Der Wimpel mit den Unterschriften der Frankfurter Mannschaft hat einen Ehrenplatz bei Vettel zuhause.
Die Eintracht habe nichts zu verlieren, so Vettel gegenüber ABMS, "sie haben in dieser Saison schon so viel erreicht und können deshalb ganz locker in das Match gegen Inter gehen. Besonders in der Europa League haben sie sich mit ihrem attraktiven Angriffsfußball in die Herzen der Fans, nicht nur in Frankfurt, gespielt. Klar, drücke ich ihnen fest die Daumen."
Vettel, Ehrenmitglied bei der Eintracht, ist schon lange Fan des Traditionsklubs: "Du kommst als Bub in Heppenheim nicht am Fußball vorbei. Und das heißt: Du kommst nicht an Eintracht Frankfurt vorbei. Ich erinnere mich, wie alle zwei Samstage bei Heimspielen richtige Autokorsen von Heppenheim in Richtung Waldstadion fuhren. Ich erinnere mich an die schwarz-roten und schwarz-weißen Schals, die aus den Autofenstern hingen. Ich erinnere mich daran, dass die Fans schon beim Abfahren 'Unsere SGE' sangen. So was geht nicht an Dir vorbei. Also beschloss ich, auch mal ins Stadion zu gehen. Ich weiß nicht mehr gegen wen es war und wann es war. Aber es war noch im guten alten Waldstadion. Ich war noch ein Bub und war sofort gefangen von der Atmosphäre. Von der Stimmung, von den Anfeuerungsrufen, aber auch von der Bratwurst in der Halbzeitpause. Die gehörte irgendwie auch dazu."
Stolz hat Vettel gemacht, als er "vor einigen Jahren mitten im Fahrerlager von Malaysia plötzlich von einem Freund einen Wimpel von der Eintracht bekam. Die ganze Mannschaft hatte drauf unterschrieben, Bernd Hölzenbein hat mir im Namen von allen Glück für meine Saison gewünscht. Der Wimpel hat jetzt einen Ehrenplatz bei mir zu Hause."

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