Formel 1: Alle Red Bull Formel 1 Renner

Formel 1: Gasly überrundet

Wer wird Red Bulls neuer Verstappen?

Beim Sieg von Max Verstappen in Österreich ist die miserable Performance von Teamkollege Pierre Gasly völlig untergegangen. Wie reagiert Red Bull jetzt?
Diese Niederlage sitzt. Max Verstappen gewinnt den Österreich-GP, Teamkollege Pierre Gasly schafft aber nicht einmal Platz sechs (den hat ihm McLarens Super-Rookie Lando Norris abspenstig gemacht), wird von Verstappen sogar überrundet. Und das, obwohl beide nach dem Start direkt hintereinander liegen und Gasly keine technischen Probleme hatte. Einfach nur, weil Verstappen so viel schneller war.
Dass der Sieger des Rennens seinen Teamkollege überrundet, gab es seit Abu Dhabi 2014 nicht mehr. Damals gewann Lewis Hamilton im Mercedes, Nico Rosberg aber wurde von Hydraulikproblemen gebremst. Aus eigener Kraft büßt selten jemand eine ganze Runde auf den Stallkollegen ein. Und wenn, dann sind das Fahrer, die nicht zur Spitze zählen. Satoru Nakajima schaffte 1987 das Kunststück, in Monaco und Italien gleich drei Mal von seinem Lotus-Kollegen und dem Sieger Ayrton Senna überrundet zu werden.

Red Bull gehen die Fahrer-Alternativen aus

Patricio O'Ward soll der nächste Red-Bull-Star in der Formel 1 werden.

Gasly liegt im Qualiduell klar zurück, schafft es aus eigener Kraft nicht immer auf Rang sechs und lag in der gesamten Saison 2019 gerade mal zwölf Rennrunden vor Max Verstappen. Trotzdem sagt Red-Bull-Talentscout Dr. Helmut Marko: "Wir planen, die Saison mit Gasly zu beenden." Das liegt vielleicht auch daran, dass Red Bull wenig Alternativen hat. Daniil Kvyat wurde bei Red Bull schon aussortiert (und bei Toro Rosso!), Alex Albon kann sich bei Toro Rosso nicht gegen Kvyat durchsetzen.
Red Bull hatte eigentlich mit Daniel Ticktum geplant. Doch der Brite geht in der Super Formula in Japan völlig unter, liegt nur auf Rang 15. Jetzt wurde er aus dem Kader geschmissen. Patricio O'Ward übernimmt seinen Platz in der Super Formula. Der Mexikaner beeindruckte zuletzt in der IndyCar-Serie, hat aber auch nicht genug Superlizenzpunkte für einen Formel-1-Sitz. Er erklärt: "Mir werden leider nicht die Punkte für meinen Indy-Lights-Titel angerechnet, weil nicht bei jedem Rennen zwölf Autos am Start standen." Trotzdem soll Patricio O'Ward nun gezielt von Red Bull aufgebaut werden. Spätestens für 2021. Und dann ist da ja auch noch Lucas Auer. Mehr zum Österreicher gibt es HIER.

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Autor: Michael Zeitler

Fotos: Hersteller; Red Bull Content Pool

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