Formel 1 GP Japan
Transfer-Chaos bei Toyota

Teamchef Howett bestätigt Vertragsgespräche mit Räikkönen und Kubica. An einem Wechsel zu Toyota dürften aber beide wenig interessiert sein. Glock muss beim Training in Japan sein Cockpit räumen.
Toyota sorgt beim Heimrennen im japanischen Suzuka für eine Menge Verwirrung. Grund: Teamchef John Howett redet ganz offen über Vertragsgespräche mit Noch-BMW-Pilot Robert Kubica und Noch-Ferrari-Fahrer Kimi Raikkönen. Das Problem: Robert Kubica ist gar nicht mehr auf dem Markt! AUTO BILD MOTORSPORT erfuhr: Kubica hat längst beim Rennstall Renault unterschrieben. Nächste Woche Dienstag wird der Pole offiziell als Nachfolger von Fernando Alonso präsentiert, der 2010 für Ferrari an den Start gehen wird. John Howett sagt trotzdem zu ABMS: "Wir reden mit dem Management von Kimi Räikkönen und kämpfen um Robert Kubica."
Öffentliche Ohrfeige für die Toyota-Piloten Glock und Trulli

Testpilot Kamui Kobayashi statt Timo Glock im Toyota-Cockpit

Bild: Verena Hpfner
Stuck ist entsetzt von Toyota
Experten wie Ex-Formel-1-Pilot Hans-Joachim Stuck kritisieren Toyota hart für eine solche Fahrerpolitik. Stuck zu ABMS: "In meinen Augen ist Timo ein Pilot, der jedem Team gut zu Gesicht stehen würde. Auch Spitzenmannschaften. Sein zweiter Platz in Singapur hat das wieder einmal deutlich gezeigt." Stuck weiter. "Umso erstaunlicher ist die Aktion der Toyota-Teamführung. Sie sagten ihm, er könne sich umschauen auf dem Markt, weil er in der Qualifikation noch Schwächen habe. Die traurige Geschichte um Timo Glock passt so richtig ins Bild von Toyota. Ich habe noch nie einen Rennstall mit so viel Budget erlebt, der so viele Fehler machte. Nur, was kann Timo Glock dafür?"
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