Wird am Ergebnis des US-GP in Austin noch mal gerüttelt? Nico Hülkenbergs Haas-Team hat rund zwei Wochen nach dem Rennen in Austin eine Überprüfung der Ergebnisse gefordert. Im Erfolgsfall könnte Hülkenberg so von Platz elf sogar noch in die Punkteränge vorrücken.
Allein: Ob der Einspruch zugelassen wird, ist noch offen. Dazu muss Haas beim sogenannten „Right of Review“ neue Beweise vorlegen. Für den kommenden Mittwoch wurde deshalb eine Videokonferenz angesetzt.
Konkret geht es dabei um Tracklimit-Vergehen, die im Rennen nicht gesehen und bestraft wurden. Normalerweise setzt es beim vierten Verstoß eine 5-Sekunden-Strafe.
Holt Hülkenberg nachträglich noch Punkte?
Bild: LAT / Haas

Doch die Rennleitung hatte Kurve sechs über die normale Streckenkamera offenbar nicht gut genug im Blick. Erst Onboard-Aufnahmen zeigten, dass dort diverse Fahrer abgekürzt hatten. Deshalb müssen jetzt auch Vertreter von Williams, Red Bull und Aston Martin antanzen und für Alex Albon, Logan Sargeant, Sergio Perez und Lance Stroll Rede und Antwort stehen.
Insgesamt geht es angeblich um 17 Regelverstöße, die übersehen wurden. Bestenfalls könnte Hülkenberg so vier Plätze gut machen. Allerdings geht es zunächst nur darum, ob der Einspruch überhaupt zugelassen wird.
Haas liegt derzeit auf dem letzten Platz der WM-Wertung und erhofft sich so offenbar ein paar Zusatzpunkte.