Formel 1: Die besten Bilder aus Melbourne

Formel 1: Hamilton kämpft für Bottas

Hülkenberg ein Kandidat für Mercedes?

2019 könnte Valtteri Bottas' letzte Mercedes-Saison werden. Unter den Nachfolgekandidaten ist auch ein Deutscher. Welche Rolle spielt Lewis Hamilton?
Die Saison 2019 hat noch nicht richtig begonnen, da denkt Weltmeister Lewis Hamilton (34) schon ans Jahr 2020. Der Mercedes-Superstar ist sich dabei seiner Machtstellung bei den Silberpfeilen bewusst und zieht jetzt bereits die Fäden, um sich die Mercedes-Junioren Esteban Ocon (F) und George Russell (GB) vom Hals zu halten.
Hintergrund: Als es Ende 2016 darum ging, den gerade zurückgetretenen Weltmeister Nico Rosberg zu ersetzen, sprach sich Hamilton hinter den Kulissen gegen den damaligen Mercedes-Junior Pascal Wehrlein aus – der junge Deutsche war damals der Wunschkandidat von Mercedes-Chef Dieter Zetsche. Hamilton machte sich für den Finnen Valtteri Bottas stark, der den Job am Ende auch bekam.
Jetzt stärkt Hamilton den Finnen wieder, dessen Mercedes-Vertrag Ende dieses Jahres ausläuft. "Kontinuität ist das, was funktioniert", erklärte Hamilton am Rande des ersten Saisonrennens in Melbourne, "wir sind ein tolles Team, und ich sehe keinen Grund, warum man das ändern sollte."

Hat sich Hülkenberg in Mercedes' Fokus gefahren?

Allein: Es geht nicht nur um die Junioren Ocon, der seinen Sitz bei Force India verlor und jetzt Reservefahrer bei den Silberpfeilen ist, und den amtierende F2-Champion George Russell, der 2019 sein Formel-1-Debüt bei Williams gibt.
AUTO BILD MOTORSPORT erfuhr: Auch der Deutsche Nico Hülkenberg genießt hohes Ansehen bei Teamchef Toto Wolff. Der Vertrag des Emmerichers läuft Ende des Jahres bei Renault aus. Hamilton weiß: Mercedes könnte mit einem Deutschen im Team die immer lauter werdende Kritik beruhigen, die bei den Angestellten in den Stuttgarter Stammfabriken zu hören ist. Mercedes hätte seine deutschen Wurzeln verloren, heißt es dort immer wieder.
Hülkenberg würde perfekt passen, zumal Wolff nach Nico Rosbergs Rücktritt bereits an ihn dachte. Das gibt Hülkenberg sogar zu. "Als Nico (Rosberg, d. Red.) zurückgetreten ist, war da ein kleiner Funke. Aber daraus ist kein wirkliches Feuer entstanden. Außerdem hatte ich schon bei Renault unterschrieben."
Allein: Auf einen deutschen Teamkollegen hat Hamilton keine Lust mehr, seit er sich mit Rosberg herumschlagen musste. Der interne Stallkrieg führte am Ende sogar dazu, dass aus den einstigen Freunden erbitterte Feinde wurden. Ein Punkt, über den sich Hamilton im Duell gegen Rosberg immer wieder ärgerte: Dass er einen deutschen Pass hatte und so von Mercedes potentiell bevorzugt werden könnte...
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Autoren: Ralf Bach, Bianca Garloff

Fotos: Picture-Alliance

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