Lewis Hamilton hat die Formel 1 mit Mercedes von 2014 bis 2021 dominiert wie kaum ein anderer – doch jetzt stört ihn die aktuelle Überlegenheit von Red Bull und Max Verstappen!
„Leider könnte Red Bull auch in den nächsten drei Saisons ernsthaft dominieren“, warnt der siebenmalige Weltmeister bei Channel 4. „Ich denke, bis 2026, wenn wir die Regeländerung haben werden, gewinnt Verstappen alles.“ Solche Phasen der Dominanz eines Teams seien aber „nicht das, was die Fans wollen“, wettert Hamilton und drängt damit indirekt zu Regeländerungen, die Red Bull einbremsen sollen.
Lewis Hamilton beschwert sich über die Dominanz von Max Verstappen und Red Bull – und erntet dafür selbst Kritik von Montoya.
Bild: LAT / IMSA

Doch für seine Jammerei erntet der Brite jetzt selbst Kritik. Beispielsweise von Ex-Formel-1-Star Juan Pablo Montoya. „Es ist immer gut, wenn du dich beschwerst, weil du nicht gewinnst“, räumt der Kolumbianer gegenüber „Semana“ ein. „Doch als Lewis noch siegte, sagte er, dass sein Auto ihm keinen Vorteil verschaffe.“
Ex-Schumi-Gegner Montoya sieht das indes ganz anders: „Tatsächlich war die Überlegenheit von Mercedes damals so groß wie jene von Red Bull Racing heute.“
Trotzdem musste Hamilton einen WM-Titel an seinen Teamkollegen Nico Rosberg abtreten und wurde intensiv von Sebastian Vettel (damals Ferrari) herausgefordert. Liegt die aktuelle Überlegenheit also mehr am Fahrer als am Auto? Montoya: „Ich will damit nicht sagen, dass Lewis kein guter Fahrer ist, im Gegenteil, er ist ein großartiger Pilot. Aber die Wahrheit ist, dass du in diesem Sport im besten Auto sitzen musst, um zu gewinnen.“