Formel 1: Heimspiel für Verstappen
Funken, Laola und Eier

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Für Max Verstappen ist der Grand Prix am Wochenende in Spa ein echtes Heimspiel. Nicht nur, weil der Red-Bull-Youngster in Belgien geboren wurde.
Bild: Picture-Alliance
Er fuhr schon Formel-1-Rennen, da hatte er noch nicht mal einen Pkw-Führerschein: Mit 18 Jahren und 228 Tagen gewann er im Mai in Barcelona als jüngster Pilot in der Geschichte einen Grand Prix. Nicht wenige rechnen damit, dass Max Verstappen ein kommender Weltmeister ist. „Ich wollte immer in der Formel 1 fahren, Rennen gewinnen und Weltmeisterschaften - nichts anderes“, sagt er über sich selbst.

Mit dem Rad erkundete Verstappen schonmal die Piste

Der Kurs in Spa mit Verstappens Anmerkungen verziert
Als das „Jahrhunderttalent“ (Niki Lauda) im Mai in Spanien die Silberpfeil-Karambolage zwischen Lewis Hamilton und Nico Rosberg nutzte und in beeindruckend abgeklärter Manier den ersten Sieg in der Formel 1 feierte, war Papa Jos ergriffen. „Das ist unglaublich, aber er hat es verdient. Wahnsinn, wie er gefahren ist“, stammelte er damals. Es war Max Verstappens erstes Rennen für Red Bull nach seiner Beförderung. Der Russe Daniil Kvyat hatte für den Toro-Rosso-Fahrer Platz machen müssen - mitten in der Saison. Oft passiert das nicht und meistens nur den Großen: 1991 zum Beispiel wechselte auch Michael Schumacher von Jordan zu Benetton. Nachdem er ausgerechnet in Spa in der Königsklasse debütiert hatte - vor genau 25 Jahren.
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