Formel 1: Die besten Bilder des Eifel Grand Prix am Nürburgring 2020

Formel 1: Hülkenberg-Rückkehr

Fast wäre Hulk für Red Bull gefahren!

Nico Hülkenberg wäre beim Eifel-GP fast für Red Bull gefahren. Was steckt hinter dieser Sensations-Geschichte?
Das Blitz-Comeback von Nico Hülkenberg im Racing Point-Mercedes endete auf Rang acht. Damit sammelte der Deutsche – als Ersatz für den an Magenstimmung erkrankten Lance Stroll – vier wichtige Punkte für Racing Point.
Doch Dr. Helmut Marko, Motorsportchef bei Red Bull, verriet gestern im AvD Motorsport Magazin gegenüber AUTO BILD-Reporter Ralf Bach, dass der 33-Jährige fast für Red Bull gefahren wäre! „Wir waren bereits am Freitag mit Hülkenberg im Gespräch. Albon hatte ein unsicheres, nicht definiertes Corona-Testergebnis gehabt. Das hätte auch so ausgehen können, dass er positiv ist. Gleich nach der Landung habe ich Hülkenberg angerufen.“
Der zweite Test von Albon war aber eindeutig: Er ist nicht an CoVid erkrankt.

Hülkenberg wäre fast für Red Bull gefahren

©Racing Point

Marko enthüllt auch, dass es bei Alfa Romeo ähnlich war. „Hier war das erste Testergebnis von Antonio Giovinazzi nicht eindeutig. Das zweite Resultat erklärte den Italiener für gesund. Sonst wäre Mick Schumacher überraschend zum GP-Debüt gekommen!“
Die Infektionszahlen steigen auch im Formel-1-Dunstkreis. Betroffen waren am Wochenende zwei Mitarbeiter bei Mercedes (mehr dazu HIER).
Red Bull will nun besser auf den Fall der Fälle vorbereitet sein. Marko: „Wir haben vier Fahrer und Corona ist nun mal da. Damit müssen wir leben.“ Daher soll nun Ersatzfahrer Sébastien Buemi zu möglichst vielen Rennen mitkommen.
Hülkenberg und Red Bull – das könnte dennoch noch was werden. Sollte Albon weiterhin so gute Leistungen bringen wie am Nürburgring, hätte er das Cockpit für 2021 sicher. Wenn nicht, dann würde sich Red Bull nach Fahrern außerhalb des eigenen Fahrerpools umschauen.
Marko: „Man kann die Namen ja nennen. Das sind Hülkenberg und der Pérez. Ich glaube, dass keiner in der Lage ist, Verstappen zu schlagen. Die Frage ist, wer kann so im Bereich von drei Zehntelsekunden dran sein? Albon kann das an guten Tagen und er ist noch jung. Fest steht auch: Man kann nicht nur mit einem Bein in den Titelkampf gehen. Die Konkurrenzfähigkeit ist das, was zählt. Aber so weit sind wir noch nicht.“

Formel 1: Die besten Bilder des Eifel Grand Prix am Nürburgring 2020

Fotos: Red Bull Content Pool

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