Formel 1: Italiener hauen auf Vettel drauf
Briatore und Ecclestone kritisieren Vettel

Sebastian Vettel wird in den italienischen Medien weiter für Ferraris Abschneiden kritisiert. Bernie Ecclestone und Flavio Briatore äußern Kritik.
- Ralf Bach
- Bianca Garloff
Die Saison ist fast rum, heute hat Sebastian Vettel in Abu Dhabi (Rennstart um 14.10 Uhr auf RTL) eine letzte Chance, 2019 doch noch ein Rennen zu gewinnen. Die Fehler-Analyse bei Ferrari ist abgeschlossen, man will sich auf die neue Saison und den nächsten Angriff auf den Titel kontrollieren. Eigentlich. Denn die italienische Presse spielt da nicht mit. Statt den mentalen Boden für ein starkes 2019 zu bereiten, haut die größte Sporttageszeitung des Landes schon wieder auf Sebastian Vettel drauf.
Vettel wehrt sich: "Ferrari auch ohne meine Fehler nicht Weltmeister"

Sebastian Vettel schrammte erneut am Titel vorbei
Heute nun darf Ex-Renault-Teamchef Flavio Briatore in der Gazzetta gegen Vettel hetzen. "Ganz klar" und "ohne Zweifel" hätte Fernando Alonso Lewis Hamilton einen härteren Fight geliefert als Vettel, der mit unnötigen Fehlern jede Menge Punkte weggeworfen habe. "Ferrari", so Briatore, "hätte dieses Jahr Weltmeister werden können. Sobald du richtig Druck auf einen Fahrer ausübst, kann dieser Fehler machen. Auch wenn er Hamilton heißt. Aus verschiedenen Gründen war der Druck aber nie groß genug."
Solche Aussagen zeigen schon jetzt: 2019 wird für Vettel kein bisschen leichter werden. Er fährt nicht nur gegen Hamilton und Co., sondern auch gegen die italienische Öffentlichkeit. Solange, bis er im roten Auto endlich Weltmeister wird.
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