Formel 1: Jungstar Robin Räikkönen
„Im Auto will er immer vorn sitzen“

Kimi Räikkönen spricht im Interview mit AUTO BILD MOTORSPORT über seinen Sohn Robin Räikkönen. Wird er ein künftiger Rennstar?
- Michael Zeitler
- Bianca Garloff
- Ralf Bach
Er war der eigentliche Star des Ungarn-GP: Robin Räikkönen, der dreijährige Bub von Ferrari-Pilot Kimi Räikkönen. Mit der Wasserflasche imitierte er das Champagner-Spritzen, auf dem Siegerpodest feierte er mehr als der Iceman selbst. Und: Im Interview mit AUTO BILD MOTORSPORT lässt Räikkönen durchblicken, dass Robin durchaus eines Tages in seine Fußstapfen treten könnte. „Er interessiert sich auf jeden Fall für Autos und Motorräder. So wie sein Vater. Was lustig ist: Im Auto will Robin nie nach hinten gehen, sondern immer vorn sitzen. Fest steht: Ich zwinge ihn zu nichts. Er kann machen, was er will“, erklärt der Finne.
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Klar ist: Die Geburt seiner beiden Kinder hat Kimi Räikkönen lockerer gemacht. Der Finne dazu: „Ganz ehrlich: Wenn du das erste Mal hörst, dass du Vater wirst, hast du keine Ahnung, wie sich dein Leben verändert. Mir gefällt das, wie frei Kinder im Kopf sind. Gleichzeitig ist Robin mein neuer bester Freund.“
Im Oktober wird Räikkönen 39 Jahre alt. Bleibt er noch ein Jahr in der Formel 1, ist er mit 40 Jahren noch GP-Pilot. Das ist in der modernen Formel 1 selten. Räikkönen hat aber auch vor dem Karriereende keine Angst. Räikkönen: „Die Formel 1 war nie mein Leben. Ich kann das trennen. Extrem sogar. Mein Privatleben ist völlig anders als mein Leben an der Rennstrecke. Ich liebe das Racing, den Rest nicht. Deswegen werde ich auch keine Probleme damit haben, wenn ich irgendwann aufhören muss.“
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