Formel 1: Alle Fahrer 2020

Formel 1: Kalender 2020

Seltsame Namen für GP-Rennen

2020 wird es einen Steiermark-GP und einen 70-Jahre-Jubiläums-GP geben. In der Formel-1-Geschichte ist das keine Seltenheit.
Die Formel-1-Saison 2020 wird schon jetzt in die Geschichte eingehen. Noch nie gab es zwei Formel-1-WM-Läufe auf ein- und derselben Strecke in einem Jahr. Schon zwei Rennen in einem Land sind selten, aber kein Einzelfall. Normalerweise ist die Sache daher klar: Wenn in Deutschland gefahren wird, heißt das Formel-1-Rennen Deutschland-GP, wenn Italien gefahren wird Italien-GP und so weiter.
So sieht der F1-Kalender 2020 aus: hier klicken
Aber der Kalender 2020 stellt die Formel 1 diesbezüglich vor eine Herausforderung. Das zweite Rennen in Spielberg nennt sich Steiermark-GP, das zweite Rennen in Silverstone wird als 70-Jahre-Formel-1-Jubiläums-GP ausgetragen.
Die Bezeichnung der Rennen sind historisch gewachsen. Bis in die 1970er Jahre hinein gab es in vielen Ländern diverse Formel-1-Rennen. Nur das wichtigste Rennen des Jahres bekam in der Regel „Grand-Prix-Status“ und wurde in den WM-Kalender aufgenommen. Es war dann der nationale Grand Prix – also beispielsweise der Deutschland-GP.

In Silverstone feiert die Formel 1 ihren 70. Geburtstag mit einem eigenen Rennen

Inzwischen sind Nicht-WM-Rennen komplett verschwunden. Alle F1-Rennen haben WM-Status, für alle GP gibt es Punkte für den Titel. Wenn ein Land dann aber doch mal zwei Formel-1-Rennen austrägt (etwa in Deutschland zu Zeiten des Schumacher-Booms), braucht es kreativere Namen. Auf sechs Strecken wurde zum Beispiel der Europa-GP ausgefahren: zwölf Mal am Nürburgring, fünf Mal in Valencia, zwei Mal in Brands Hatch und Jerez sowie einmal in Donington und Baku.
1982 gastierte die Formel 1 sogar drei Mal in den USA. Gefahren wurde in Long Beach der USA-West-GP, in Detroit der USA-Detroit-GP und in Las Vegas der Cesar‘s-Palace-USA-GP.
In Italien wurde 1957 in Monza der Italien-GP, in Pescara aber der Pescara-GP abgehalten. Die Strecke war mit 25,579 Kilometern die längste aller Zeiten im Kalender. Sie beinhaltete alleine zwei 5,5 Kilometer lange Geraden! Auch wenn das Rennen meistens keinen WM-Status hatte, gehörte es zu einem der prestigeträchtigsten der damaligen Zeit. Die erste Ausgabe entschied 1924 Enzo Ferrari in einem Alfa Romeo für sich. 
In Japan wurde 1994 und 1995 neben Suzuka (Japan-GP) auch in Aida gefahren (der Pazifik-GP).
Ganz kurios wurde es, als die Rennen Namen von Ländern bekamen, in denen sie gar nicht gefahren wurden. Am Nürburgring wurde 1997 und 1998 zum Beispiel der Luxemburg-GP ausgetragen, 1982 im französischen Dijon der Schweiz-GP und von 1981 bis 2006 im italienischen Imola der San-Marino-GP.

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Fotos: Picture Alliance

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