Klartext von Sebastian Vettel! Der Ferrari-Star spricht in der aktuellen SPORT BILD erstmals nach seinem Startcrash von Singapur und schickt eine Kampfansage in Richtung Mercedes. Vettel: "Es gibt genügend GPs, um den Rückstand aufzuholen. Ich schaue von Rennen zu Rennen und glaube fest daran, dass wir es noch schaffen. So einen Rückschlag muss man wegstecken. Ich kämpfe weiter.“
Vettel
Vettel glaubt noch an die Wende im WM-Kampf
Dass der Deutsche in den letzten Tagen wiederholt für seine Fahrweise kritisiert wurde, juckt ihn nicht. "Damit kann ich leben", betont Vettel. "Von außen ist es immer leicht, sich lang und breit eine Meinung zu bilden – in diesem Falle über etwas, das nicht mal fünf Sekunden gedauert hat.“  

Bildergalerie

Sebastian Vettel: Seine Karriere in Bildern
Sebastian Vettel: Seine Karriere in Bildern
Sebastian Vettel: Seine Karriere in Bildern
Galerie "Sebastian Vettel: Seine Karriere in Bildern" mit 51 Bildern öffnen
Sebastian Vettel: Seine Karriere in Bildern
Seine Herangehensweise an den Job auf der Strecke beschreibt der Ferrari-Star wie folgt – und wehrt sich damit gegen die Vorwürfe, er gehe zu große Risiken ein: "Grundsätzlich versuche ich, immer das Beste rauszuholen – und ja, auch keinen Blödsinn zu machen“, erklärt der Heppenheimer. "Aber ich bin eben nicht so der Hamster im Sinne von: Ich bleib dahinter und nehme die Punkte mit. Der war ich noch nie. Aber bitte jetzt nicht falsch verstehen: Ich bin auch kein Junkie, der alles gibt, um nach vorn zu kommen. Ich würde mich eher in der Mitte einordnen. Wenn die Chance da ist, einen Platz gutzumachen oder zu verteidigen, muss man die mitnehmen. Das ist mein Credo.“
Keine Ferrari-Teamkollegen sind so oft kollidiert wie Vettel und Räikkönen: Hier nachlesen
Gleichzeitig gibt sich der Hesse optimistisch für die letzten sechs Rennen: "Ich glaube, dass wir ein starkes Paket haben und bin voller Zuversicht. Auch wenn in den letzten drei Rennen die Ergebnisse gefehlt und wir die Führung verloren haben, haben sie mir trotzdem Hoffnung gegeben. Weil das Auto schnell ist. Und weil es ein paar Dinge gibt, die wir noch geplant haben. Ob die dann alle so funktionieren – schauen wir mal. Aber ich glaube an uns.“