Formel 1: Kein Halo für 2017
Strategiegruppe lehnt Cockpitschutz ab

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Überraschende Wende in der Formel 1: Die für 2017 eigentlich bereits fix geplate Einführung des umstrittenen Cockpitbügels 'Halo' ist vorerst vom Tisch.
Bild: Picture-Alliance
Der Cockpitschutz 'Halo' kommt 2017 nun doch nicht in der Formel 1 zum Einsatz. Die zuständige Strategiegruppe, der unter anderem die Teamchefs und Geschäftsführer Bernie Ecclestone angehören, lehnte die Einführung des zusätzlichen Sicherheitssystems bei ihrem Treffen am Donnerstag in Genf nach übereinstimmenden Medienberichten ab.

Diese Nachricht dürfte Sebastian Vettel nicht gefallen
Der Brasilianer Felipe Massa war 2009 in Ungarn durch eine Metallfeder schwer am Kopf verletzt worden. Er hatte die Saison vorzeitig beenden müssen und konnte erst 2010 wieder Rennen fahren. 2009 war zudem in der Formel 2 der 18-jährige Henry Surtees durch einen herumfliegenden Reifen in Brands Hatch tödlich getroffen worden.

Der Cockpitschutz 'Halo' kommt vorerst nicht ans Auto
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