Formel 1: keine Mega-Gagen mehr
Fahrergehälter werden gedeckelt

Die Fahrergehälter in der Formel 1 sollen ab 2023 gedeckelt werden. So viel können die Piloten in Zukunft maximal verdienen.
Bild: Picture Alliance
- Michael Zeitler
Jetzt ist es vorbei mit den Wucher-Gehältern in der Formel 1. Der Sparkurs der Königsklasse wird ab 2021 in einem ersten Schritt zu einer Budgetobergrenze von 145 Millionen Dollar führen. Sie sinkt bis 2023 auf 135 Millionen Dollar. Allerdings sind einige Kostenpunkte ausgegliedert – etwa die Gehälter der Fahrer.
Toppiloten wie Lewis Hamilton verdienen rund 40 Millionen Dollar. Doch das soll 2023 ein Ende haben – so das Ergebnis einer Teamchef-Sitzung nach dem Portugal-GP (weitere Infos vom Gipfeltrefen gibt es HIER). Demnach dürfen die Teams ab 2023 nur noch maximal 30 Millionen Dollar (also 25 Millionen Euro) für beide Fahrer zusammen ausgeben.
Das heißt konkret: Verdient Fahrer A 20 Millionen Dollar, darf Fahrer B nur noch zehn Millionen einstreichen.

Lewis Hamilton ist der Formel-1-Spitzenverdiener
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Neben den Fahrergagen sind aus der Budgetdeckelung auch die Gehälter der drei am meisten verdienenden Mitarbeiter ausgeklammert – also zum Beispiel Team- und Technikchefs. Auch dafür könnte es künftig aber ein Ausgabenlimit geben.
Ziel der Ausgabengrenzen ist es, das Feld in der Formel 1 enger zusammenzuführen und die Chancen der Teams auszugleichen.
In der Bildergalerie zeigen wir Ihnen die (geschätzten) Gehälter der Formel-1-Stars.
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