Formel 1: Keine Reifen-Änderung
Gummi-Aufstand ohne Erfolg

Die Reifen-Revolte in der Formel 1 ist abgewendet: In einem Meeting in Spielberg sprechen sich fünf Teams für und fünf gegen eine Änderung aus.
- Frederik Hackbarth
Die Formel 1 fährt weiter wie gehabt - zumindest an der Reifenfront: Nach einem knapp einstündigen Meeting der Teamvertreter am Freitagmorgen in Spielberg (ABMS berichtete - alle Hintergründe hier), an dem auch Sebastian Vettel und Lewis Hamilton teilnahmen, steht fest: Die Pirelli-Gummis für die Saison 2019 bleiben unverändert.

Sebastian Vettel hätte gerne andere Pirelli-Reifen
Neben den Mercedes-Kundenteams Williams und Racing Point stimmte auch McLaren gegen eine Modifikation. Hintergrund: Das Traditionsteam aus Woking konnte sich zuletzt in Frankreich sogar als vierte Kraft hinter den Top-Teams profillieren. "Wir wissen genau, was wir mit den Reifen machen müssen", sagte Carlos Sainz nach Rang sechs in Le Castellet.
Auch Renault-Teamchef Cyril Abiteboul wünscht sich Konstanz im Regelwerk: "Ich mag keine plötzlichen Änderungen während der Saison", rechtfertigt der Franzose seine Abstimmung. Deren Ergebnis ist jedoch schlecht für die Formel 1 und ihre Fans, denn mehr Spannung ist damit erstmal nicht in Sicht.
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