Formel 1: Die besten Bilder vom Kanada GP

Formel 1: Keine weitere Strafe für Vettel

Bekommt Vettel seinen Sieg zurück?

Sebastian Vettel soll nach seinem Wut-Auftritt in Kanada keine weitere Strafe bekommen.
Gute Nachrichten für Sebastian Vettel (31): Der Ferrari-Pilot bekommt für sein Verhalten nach dem Großen Preis von Kanada keine weitere Strafe. Und könnte womöglich sogar seinen Sieg zurückerhalten.
Wenn Vettels Emotionsvulkan ausbricht: Hier klicken
Hintergrund: Der Deutsche hatte aus Ärger über eine Fünf-Sekunden-Strafe, die ihn den Sieg gekostet hatte, mehrfach gegen das Protokoll des Weltverbands FIA verstoßen. So stellte er seinen Ferrari nach dem Rennen nicht wie vorgeschrieben ins Parc Fermé der drei Erstplatzierten. Dann nahm er nicht an der ebenso geforderten ersten Interview-Runde vor der Siegerehrung teil. Schließlich vertauschte er noch das Platzierungsschild vor dem Wagen von Lewis Hamilton (34), der den Sieg eingefahren hatte.

Vettel platzierte das Schild mit der 2 vor dem Mercedes.

Vettel platzierte das Schild mit der 2 vor dem Mercedes. Der Deutsche Dr. Gerd Ennser, der in Kanada einer der vieren Stewards war, sagte jetzt der österreichischen "Kleinen Zeitung": "Uns wurden diese Vorfälle mitgeteilt. Wir waren der Meinung, wegen der hohen Emotionen und dem großen Druck, unter dem Vettel stand, keine weiteren Strafen zu verhängen."
Was die Rückgabe seines Sieges betrifft: Ferrari überprüft gerade, ob sie den Artikel 14.1. 1 des internationalen Sporting Code der FIA anwenden sollen. Dort heißt es: "Sollten signifikante und relevante neue Elemente entdeckt werden, die den Parteien zum Zeitpunkt des betreffenden Events nicht zur Verfügung standen, dann müssen sich die Kommissare oder von der FIA Ausgewählte an einem vereinbarten Datum untereinander treffen, sich alle relevanten Erklärungen anhören und mit den vorgetragenen Fakten und Elementen entscheiden."
Ferrari hätte dann bis zum Großen Preis von Frankreich am 23. Juni Zeit, um sich dafür zu entscheiden. Grund: Diese Neuüberprüfung kann bis zu 14 Tage nach Erscheinen des finalen Klassements beantragt werden. Ein regulärer Protest müsste heute eingereicht werden.
Ein Ferrari-Sprecher: „Wir sammeln immer noch alle Beweise.“ Der formelle Protest gegen die Entscheidung wurde deshalb zurückgezogen.

Sie wollen die Formel 1 live, mit allen Trainings und ohne Werbeunterbrechung sehen?
Via AUTO BILD MOTORSPORT bekommen Sie Sky Q für die Hälfte des Preises.

Formel 1: Die besten Bilder vom Kanada GP

Autoren: Ralf Bach, Bianca Garloff

Fotos: Picture Alliance

Anzeige

Automarkt

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.