Formel 1: Kommentar zur Ferrari-Krise
Vettel muss ehrlich zu sich selbst sein

Sebastian Vettel und Ferrari in der Krise: Nach Platz neun in Silverstone motzt Vettel gegen jeden und alles - nur nicht gegen sich selbst. Ein Kommentar.
Bild: Picture-Alliance
Dieses Gesicht kennen wir. Schon 2014 schaute Sebastian Vettel nicht selten so drein. Mürrisch, ratlos, sauer – auf sich und die anderen und die ganze Welt. Damals lief sein Red Bull nicht schnell genug – schlimmer noch: Teamkollege Daniel Ricciardo holte drei Siege, Vettel nicht einen.
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In diesem Jahr gewinnen weiter die Silberpfeile – und weiter auch Red Bull. Nur Vettel nicht. Weil sein Ferrari keinen Grip hat, sein Getriebe zu unzuverlässig ist und/oder sein Motor zu schwach ist auf der Brust. Suchen Sie es sich aus!

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Anschließend zog der Heppenheimer gegen Pirelli vom Leder: Deren Regenreifen seien allemal gut genug, um damit hinter dem Safetycar herzufahren.Mag ja alles sein. Aber an den Problemen von Ferrari sind sie (zumindest nicht allein) Schuld. Ist ja verständlich, dass Vettels Lächeln keinen Schönheitspreis gewinnt, wenn er hinterherfährt – und zwischendurch lustlos von der Strecke kreiselt. Richtig sogar, dass er seine Enttäuschung zeigt. Davon lebt der Sport!

In Silverstone kreiselte Vettel zweimal von der Piste
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