Formel 1: Kritik von Hamilton/Ecclestone

Ist die F1 zu sicher geworden?

Geht es nach Lewis Hamilton und Bernie Ecclestone, dann ist die Formel 1 inzwischen zu sicher geworden. Fehlt der Ritt auf der Kanonenkugel?
Das ist ein Trend, auf den die Formel 1 besonders stolz ist: Während von 1950 bis 1979 bei WM-Rennen 26 Fahrer durch Unfälle gestorben sind, waren es seit 1980 „nur“ noch fünf. Von 2011 bis 2019 verpassten zwei Fahrer insgesamt zwei Grands Prix, weil sie verletzt ausgefallen sind. Im Jahrzehnt davor betrug der Dienstausfall von neun Formel-1-Fahrern aufgrund von Unfallverletzungen noch 24 Rennen, in den 1990er Jahren von neun Piloten 48 GPs.

Geht es nach Lewis Hamilton und Bernie Ecclestone, dann ist die Formel 1 inzwischen zu sicher geworden.

Die Formel 1 ist immer sicherer geworden. Zu sehr sogar? Gegenüber „Autocar“ erklärt der frühere Formel-1-Boss Bernie Ecclestone, dass ihm die aktuellen Autos zu sicher seien: „Ich will nicht, dass sich jemand weh tut, aber die Spannung, der Tanz auf Messers Schneide, das ist ein bisschen verloren gegangen.“
Was Ecclestone damit sagen will: Früher hatten Fans vor Formel-1-Fahrern auch deshalb Respekt, weil sie sich einem Risiko ausgesetzt haben, das unmenschlich wirkte.
Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton pflichtet Ecclestone bei: „Früher bist du aufs Gras gekommen und hast dich gedreht. Heute haben wir Auslaufzonen aus Asphalt, wo früher Kiesbetten waren. Damals hast du dir dein Auto beschädigt oder bist steckengeblieben, heute kannst du über das Limit gehen und zurückfahren.“
Allein: Gerade, weil keiner verletzte oder tote Fahrer sehen will, treibt die Formel 1 die Sicherheitsbestrebungen weiter voran (mehr dazu HIER).
In der Bildergalerie zeigen wir Ihnen viele der 39 Formel-1-Überschläge seit 1990.

Fotos: Picture Alliance

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