Es ist eines der sensationellsten Comebacks, das die Formel 1 je gesehen hat. Nach acht Jahren steigt Robert Kubica wieder in die Formel 1 ein, nach einer langen Reha-Phase in Folge eines Rallye-Unfalls, noch immer mit einem bewegungseingeschränkten, rechten Arm.
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Doch die Rückkehr läuft alles andere als rosig bisher. Erst heute, am vierten und letzten Tag, kam der Pole in den Genuss seiner ersten 48 Runden im Williams-Mercedes. „Das war spät, aber besser spät als nie. Wir haben Systeme gecheckt und geschaut, dass wir Daten über das Auto sammeln. Es fühlt sich nicht wie Tag vier der Tests an, sondern wie Tag eins. Ich habe ein paar Runden gedreht, um ein Gefühl fürs Auto zu kriegen.“
Kubica
Robert Kubica drehte seine ersten Runden im Williams
Über den Testrückstand ist er nicht begeistert. Kubica: „Die anderen testen nicht aus Spaß seit Tag eins. Da gibt es Grunde dafür. Aber die Situation ist so wie sie ist. Jeder hat seinen Job im Team und ich versuche meinen so gut wie möglich zu machen.“
Wie gut der Williams ist, darüber will Kubica sich noch nicht äußern: „In einigen Bereichen ist es ein Schritt vorwärts, in anderen nicht unbedingt. Die Frage ist, ob wir mehr vorwärtsgekommen sind als durch das neue Reglement zurückgeworfen worden sind. Wir müssen auch größere Schritte machen als die anderen, sonst sind wir wieder da, wo wir letztes Jahr waren. Aber das ist noch sehr früh, wir können noch nicht über die Performance des Autos sprechen. Das geht erst nächste Woche.“