Formel 1: Lauda über Wehrlein
Genauso schnell wie Bottas

Niki Lauda erklärt, warum Mercedes sich gegen Pascal Wehrlein hat. Der Österreicher spricht über die Vorteile von Valtteri Bottas.
Bild: Picture-Alliance
Das begehrte Silberpfeil-Cockpit hat Pascal Wehrlein nicht bekommen. Ein Verlierer der Rosberg-Rücktritts-Arie ist der deutsche Mercedes-Junior deshalb nicht, wie Niki Lauda offenbart. „Die Wehrlein-Bedenken bezogen sich nur auf seine Unerfahrenheit, die er logischerweise mitbringt, und die unter Stress auch zu Fehlern führen kann – à la Verstappen in Monte Carlo“, so der Mercedes-F1-Aufsichtsrat zu AUTO BILD MOTORSPORT. "Das ist keine Kritik, das ist bei ganz jungen Piloten ganz normal. Deshalb fiel die Entscheidung auf Bottas. Denn der ist genauso schnell wie Wehrlein – aber er hat die Erfahrung!“
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Dass man damit keinem Mercedes-Junior, sondern einem anderen Piloten den Vorzug gegeben hat, rechtfertigt der Dreifach-Weltmeister so: „Wir brauchen eine starke, konstante Fahrerpaarung. Dafür hat Bottas die besseren Karten gehabt als Wehrlein. Allein aufgrund seiner Erfahrung, die Wehrlein noch nicht hat und nicht haben kann. Das ist also keine Kritik an Wehrlein. Der konnte gegen Bottas bei dieser Frage gar nicht bestehen.“

Auch das Juniorprogramm könne man nicht als gescheitert erklären."Esteban Ocon fährt bei Force India und unser Wehrlein fährt bei Sauber“, betont Lauda. "Beide fahren dank unserer Hilfe Formel 1 – und haben weiter die Chance auf ein Silberpfeil-Cockpit. Pascal kann bei Sauber weiter wachsen – er ist kein Verlierer dieser Entwicklung.“
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